Melanthiaceen.
Stämmen. Blüthen radiär, einzeln oder in Blüthen-ständen, häufig* gross und schön gefärbt, bei manchenFamilien klein und unscheinbar. Perigon 6theüig,Staubgefässe 6, Antheren nach innen aufspringend.Fruchtknoten oberständig, dreifächerig; Kapsel inden Fächern aufreissend.
Bestandteile: Stärke oder Zucker in den Knollen.Pectin in Zwiebeln und Blättern, schwefelhaltige flüch-tige Oele, Bitterstoffe (Aloi'n), Gerbstoffe, Gummi u. s. w.Aloe vulgaris Lam.; ALiyi ^vt^ntuJiiMi( „ barbadensis Haw.; *> 'V^-*-*, >dUU •„ socotorina Lam.; * 0^^C ß+Jbot„ spicata Thunb. •) '
„ arborescens DC.
Liefern sämmtlich den unter dem Namen Aloe bekannteneingetrockneten Pflanzensaft. Auf der Insel Socotora,rLj^Jisi Jamaica, Barbados, Curacao, in Ostindien und/am Cap.6la*v&»m, n iorm ' um tenax Forst. — Liefert den neusee-u v ir^js ländischen Flachs.n~M**^' Amilm sa tivum L. — Knoblauch.
„ Cepa L. — Gemeine Zwiebel.Scilla maritima L. — Bulbus seu. rad. Scillae.Mittelmeerländer.,'<W»* v £ty t/U*^*) t^&'fy&fti"
Melanthiaceen.
Kräuter, vielfach mit Zwiebeln oder Knollen.Blüthen zwitterig oder durch Fehlschlagen polygam.Perigon 6theilig, getrenntblätterig oder zu einerEöhre verwachsen, 6 Staubgefässe mit nach aussensich öffnenden Antheren.
Bestandteile: Alkaloide und giftige Bitterstoffe.Colchicum autumnale L. •— Semen Colchici.
Deutschland.Veratrum album L. — Rhizoma Veratri. Europa.
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