Paralysen.
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welche durch ihren reichen Gehalt an Kohlensäure, durch diehohe ihnen inwohnende Temperatur von 26$° R. kräftigend, belebendund reizend auf die peripherischen Nerven der Haut wirken. Diewelke Hau! erhall ihren Tonus zurück, die bisher schlaffen, unbe-weglichen Muskeln gewinnen ihre motorische Kraft wieder und inFolge dessen nimmt die Ernährung zu.
Kine grosse Reihe geheilter Fälle der verschiedensten Paralysentheilt uns von Möller in seinen Berichten über das Bad Oeynhau-sen mit, in denen er theils die ruhigen Bäder, theils Wellen- undSchaumbäder in Verbindung mit den Douchen und dem inneren Ge-brauche der Thermalsoole oder anderer Mineralwasser (Franzensquelle,Driburger Quelle n. A.) anwandte, ebenso Alfter in seiner Schrift:Die Kurmittel in Oeynhausen. 1S55.
lu Folge der typhösen Fieber, die von Convulsionen, Contractu-ren und anderen Erscheinungen offenbarer Gehirn- und Rücken-marksreizung begleitet waren, entwickelt sich nicht selten eine Pa-rsplegie durch Exsudatbildung und Druck auf das Rückenmarkbedingt, die duroh den Gebrauch der Bäder in Teplitx oder inNauheim und Oeynl»»"«»«» gewöhnlich geheilt wird, indementweder das Exsudat zur Resorption gebracht oder die nach der-selben sturückbleibende Unthätigkeit der motorischen Nerven durchReizung der sensiblen gehoben wird.
In der Tabes dorsualis. wo Abnahme der motorischen Kraftin den Extremitäten, in Folge der verringerten Produktion des mo-torischen Agens im Rückenmarke stattfindet, ist von Brunnen- undBadekuren nichts zu erwarten. Im ('regentheile wird die Qual derKranken durch die Reise vermehrt; Ruhe und eine zweckmässigediätetisch9 I'llege ist vor Allem vonndlhen. Jeder Aufwand motori-scher Kraft führt das Febel dem tödllichcn Ausgange näher. DerArzt lasse solche Kranke daher im Kreise ihrer Familien und hütesich vor jeder eingreifenden Mineralwasserkur.
Ich darf nicht unterlassen, hier auch derjenigen Lähmungen Er-wähnung zu thun, welche in Folge einer syphilitischen Dyscrasiedurch Periostose» und Exostosen an der inneren Fläche des Schä-dels und Wirbelkanals entstehen und so oft zu Irrthümern in derBehandlung und in der Prognose Veranlassung geben. Feber man-chen Kranken wird der Stab gebrochen, der nach einer antisyphili-tischen Kur noch eine Reihe von Jahren lebte. Patienten, die vorlanger Zeit an seeundärer und tertiärer Syphilis gelitten und bei de-nen sich allmälig eine Schwäche und Lähmung in den unteren oder
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