Anschwellung des Uterus.
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übergeht, zum Bade geeignet ist, während sie für andere Fälle nureines geringen Zusatzes von erwärmter Soole bedarf. Ebenso be-sitzen die Salinen Karls- und Theodorshalle Quellen, derenSoole nur eine geringe Temperaturerhöhung erfordert, um zum Badebenutzt werden zu können. Die übrigen kühleren Quellen machenzu diesem Behufe zuvor eine künstliche Erwärmung nothwendig;man hat indess nicht zu fürchten, dass dadurch die Wirksamkeit desBades irgend wie benachtheiligt werde, da die geringe Menge derfreien Kohlensäure, welche dabei entweicht, nicht weiter in Betrachtkommt. Dem Bade wird die erforderliche Wärme entweder durchZusatz heissen Soolwassers oder durch Einleitung von heissenDämpfen unter dem Doppelboden der Wanne gegeben.
Eine stärkere Reizung der Haut wird durch den Zusatz vonMutterlauge oder gradirter Soole bewirkt, doch darf derselbenie so bedeutend sein, dass eine wirkliche Entzündung hervorgerufenwird. Nicht selten entstehen selbst Congestionen nach den Lungenund dem Gehirn, wenn die Bäder zu concentrirt genommen werden,so dass sich der Brunnenarzt oft in die Nothwendigkeit versetztnieht, die vom Hausarzte vorgeschriebene Quantität herabzusetzen.Die einfachen Soolbäder eignen sich mehr für sensible Frauen mitreizbarer Haut, während die Mutterlaugenbäder bei sehr torpiderHaut ihre Anwendung finden.
Gewöhnlich kann man nach zwei Bädern aus einfachem Sool-wasser, welche gleichsam als Vorbereitungsbäder zu betrachten sindund schon erkennen lassen, wie die Kranken gegen die einfache Soolereagiren, zum dritten Bade \ bis 1 preuss. Quart flüssige Mutterlaugezusetzen und bei jedem folgenden mit einem halbeu bis ganzen Quartsteigen lassen, bis diejenige Verstärkung erreicht ist, welche derConstitution der Kranken am angemessensten erscheint. Aufregungnach dem Bade, heftiger und anhaltender Reizzustand der Haut,Schlaflosigkeit in der folgenden Nacht, anhaltende Palpitationen desHerzens u. dgl., sind die Zeichen einer zu grossen Menge Mutterlauge.
Hinsichtlich die Dauer eines Bades, lasse mau mit einer viertelStunde beginnen und ailmülig bis zu einer Stunde steigen, aber niedarüber hinausgehen, weil bei einer längeren Einwirkung auf dieHaut durch Steigerung der Ausscheidungen eine Heberreizung, fieber-hafte Aufregung, Unbehagen, psychische Verstimmung zu erfolgenpflegt. Manche Individuen dürfen jedoch nie länger als 20 Minutenim Bade verweilen. Man empfehle den Kranken die Körperober-fläche tüchtig zu frottiren.