Anschwellung des Uterus.
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fühl, als wenn die Theile in warmes Wasser getaucht würden. Dannverbreitet sie sich auf den Unterleib und den oberen Theil derSchenkel. — Die zweite Erscheinung ist vermehrte Hautaus-dünstung, die verschieden ist nach der Individualität der Kranken.
In solchen Fällen erweisen sich auch die muriatischen Eisen-säuerlinge von Cannstatt hülfreich, bei deren inneren Gebraucheman die Uterusdouche im Bade Ki'i'ä' anwenden lassen kann'die von dem dortigen Sprudel gespeist, eine Temperatur von 16° R.hat und reich an Kohlensäure ist.
Kranke mit bedeutender Hypertrophie des Uterus und gleichzei-tigen Störungen der Digestion in Folge von Hyperaemie der Le-ber, Stuhl Verstopfung, Amenorrhoe finden auch in Kiirl«liu<lHülfe. Man verordne ihnen den Sprudel innerlich und in Bädern,dabei Moorbäder und Moorcataplasmen (s. S. .'!<S4) auf die hyp'oga-slrische Gegend, und sende sie dann nach Ischl, wo die Soolbäderals Nachkur die vollständige Zertheilung und Resorption des krank-haften Gebildes bewirken werden.
d. Chronische Entzündung und Anschwellung der Va-ginalportion, chronische Entzündung und Ablagerung plastischerLymphe innerhalb der Wandung der Gebärmutter, welche zurVerdickung und Bildung von Fibroiden Veranlassung giebt, chro-nische Entzündung und Anschwellungen des Eierstocks, welche nachdem Wochenbette zurückbleiben und so häufig Abortus und spätereEntartung dieses Organs herbeiführen, werden mit glücklichem Er-folge durch die Soolbäder beseitigt. Diese regeln durch ihre se-cretionsfördernde Wirkung in den Schleimhäuten die Absonderungder Genitalien, befördern die Ausscheidungen durch die Haut undrufen somit eine Beschleunigung des Stoffwechsels hervor, in Folgedessen die passiven Stockungen in den Gefässen des Unterleibs unddie dadurch bedingten chronisch entzündlichen Anschwellungen undVerhärtungen beseitigt werden.
Selbst die fibroiden Geschwülste sollen der Resorption fähigsein, so lange ihre Gefässe noch nicht durch Verhärtung, Verknor-pelung oder kalkartige Degeneration vollständig obliterirt sind, oderihre Verbindung mit den umgebenden Partieen nicht durch Einkap-seiung in eine fibröse Hülle aufgehoben ist, so dass sie nur noch alsfremde Körper im Organismus existiren.
Doch scheinen hier sehr häufig diagnostische Irrthümer vonSeiten der Badeärzte obzuwalten und wohl nur die chronisch ent-zündlichen Anschwellungen des Uterus, die zuweilen in Folge des