Anschwellung des Uterus.
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bei der Berührung, dabei findet eine Abweichung in der Lage statt:Vorwärtsneigung, Rückwärtsbeugung oder seltener eine seitlicheRichtung.
a. Diese Hyperaemieen können hervorgerufen werden bei jun-gen Mädchen durch eine fehlerhafte physische und psychische Le-bensweise, zumal in den höheren Ständen, wo dann die Mensesspät, sparsam oder unter heftigen colikartigen Zufällen, die sich zujeder Menstruationsperiode wiederholen, auftreten, oder ganz aus-bleiben. Ferner entwickeln sie sich bei jungen Frauen, deren Ge-schlechtsorgane wiederholten Reizungen ausgesetzt worden, entwederin Folge eines zu früh ausgeführten Beischlafes nach der Entbin-dung oder zu oft hinter einander stattfindenden geschlechtlichen Um-ganges.
In diesen Fällen werden 1. die Thermen von Ems (s. S. 218)mit Erfolg innerlich und in Bädern gebraucht. Die neue Quelleauf dem linken Ufer der Lahn, nur eine kleine Strecke vom Flusseentfernt, ist von bedeutender Ergiebigkeit; die Temperatur beträgt38° R. Das Krähnchen ist bei noch jugendlichen Individuen undwo das Uterinsystem einer kräftigen Anregung bedarf, zu verordnen,und bei erethischen, zu Blutwallungen geneigten Frauen und woder Verdacht eines chronischen entzündlichen Processes obwaltet,dem Kesselbrunnen vorzuziehen.
Man kann täglich % —6 Becher trinken lasseji.
Manche Kranke vertragen aber durchaus keine Bäder, was Dielstets für ein Zeichen von bedeutender Blutüberfüllung des Uterushält. Hier verordne man neben der Trinkkur Clystire aus demThermalwasser, und eine solche, mehrere Wochen hindurch fortge-setzte, Behandlung bewirkt dann oft, dass die Bäder vertragenwerden.
Sehr wirksam zeigt sich aber vorzugsweise, es sei nun Amenor-rhoe oder Dysmenorrhoe vorhanden, die aufsteigende Douchemittelst der weltberühmten Bubenquelle, die beim Ursprung eineTemperatur von 32° R., als Douche von 25,6° R. hat, natürlich abernur bei verheiratheten Frauen anwendbar ist. Im ersteren Fallewird ein stärkerer Blutandrang zur Gebärmutter bewirkt und die-selbe zur Secretion angeregt, im letzteren bewährt sie ihre reizmil-dernde, beruhigende Eigenschaft.
Die Erweichung des verhärteten Gewebe« wird aber durch keinanderes Mittel in gleichem Maasse und in derselben Zeit bewirkt.S'nd die Congestionserscheinungen in dem erkrankten Gewebe erlo-