Arthritis.
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in Kissingen, welche die Hautthätigkeit stark anregen, sind in man-chen Fällen den Pandurbädern vorzuziehen.
Der Soolsprudel in Homburg, im Jahre 1856 erbohrt, enthältnach Hoffmann's Analyse in 16 Unzen:
ChlornatriumChlorkaliumChlormagnesiumBrommagnesiumChlorcalciumSchwefelsaure KalkerdeKohlensaure KalkerdeKohlensaures EisenoxydulKohlensaures ManganoxydulKieselsäureThonerde, QnellsäureQuellsatzsäure, ChlornatriumOrganische Materie
148,04275 Gran.
1,92000 -
8,38272 -
0,15360 -16,76544 -
0,26265 -11,11910
6,57945
0,10368
0,10368
Spuren
-*)
Summa 193,43307 Gran.FreieKohlensäure88,09420Gr.= 185,31893K.Z.Temperatur 12» R.
Wo ein mehr roborirendes Verfahren erforderlich, verordne manden Kaiserbrunnen.
An diese Quellen schliessen sich die von IMergeiitlielm (s.S. ü74) und Cannstatt (s. S. 389) an, deren HauptbestandteileChlornatrium, Glaubersalz und Bittersalz sind. Sie eignen sich be-sonders bei reizbaren, erethischen, zu Congestionen nach Gehirn undLungen geneigten Individuen, durch die temperirende Wirkung desGlaubersalzes, wo die obigen Quellen nicht vertragen werden, zu-gleich aber auch die Thätigkeit der Leber und Nieren bedeutendangespornt werden soll und reichliche Ausscheidungen durch denDarmkanal nicht nachtheilig sind. Sie passen bei gichtischen Ge-lenkablagerungen sowohl, als auch bei neuralgischen Affectionen imBereiche der Magen-, Unterleibs- und Blasennerven.
Ueber die Wahl der verschiedenen Quellen in Cannstatt, dieim Gehalte des Glaubersalzes, Eisetis und der Kohlensäure von ein-ander abweichen, gilt dasselbe, was wir bei der Hyperaemie der Un-terleibsorgane angeführt haben. Die Bäder werden zu 25—27" R.
*) Der grosse Eisengehalt, wahrscheinlich von dem aufgelösten Eisender Röhren herrührend, wird schwerlich ein constauter bleiben.