418
Krankheiten des Digestionsapparnts.
Schwefelsaures Natron
9,011
Gran.
Schwefelsaure Magnesia
2,829
-
Schwefelsaure Kalkerde
4,617
-
Chlornatrium
0,8 IG
-
Chlorcalcium
2,173
-
Kohlensaure Magnesia
1,819
-
Kieselsäure
0,778
-
Tannin
0,160
-
Verlust
0,240
-
Summa 22,473
Gran.
Kohlensäure
7,776
K. Z.
Schwefel wasserstoffgas
5,141
-
Die Bäder befinden sich auf einer Insel des Flusses und sind in3 Gebäuden vertheilt; die einzelnen unterscheiden sich nur durch dieTemperatur und ihren Gehalt an Schlamm.
Das neue Badehaus enthält das Spiegelbad von einer Tem-peratur von 29° R. und 14 Wannenbäder; das gegenüberliegende imQuadrat erbaute alte Badehaus enthält 4 Vollbäder: das Gehbad,Schlammbad, die Israelitenbäder und das allgemeine Bad.Das erstere nimmt fast die Mitte des Hauses ein und hat eine mitt-lere Temperatur von 30° bis 31° R.; die des Schlammbades beträgtgewöhnlich 34° R., steigt manchmal aber auf 35°, im Schlamme selbstatrf 38° li. Douche-Apparate, zu Regen- und Strahldouchen,sind in einem geräumigen Gebäude angebracht.
Gewöhnlich wird nur gebadet, selten lässt man eine Trinkkurmit den Bädern verbinden. Im Allgemeinen ist ein vier- bis sechs-wöchentlieher Gebrauch erforderlich. — Anfangs wird täglich einVollbad, später zwei oder auch ein Vollbad und ein örtliches oderein Schlammbad genommen oder der Schlamm auf die kranken Theileeinige Stunden hindurch aufgelegt.
Von Wien und seinen Umgebungen gelangen Kranke am schnell-sten an den Kurort, wenn sie auf der Staatseisenbahn bis Diöszegfahren und dann sich eines Wagens bedienen. An guten Wohnungenist kein Mangel; für Zerstreuungen ist durch ein Caffeehaus mit dengelesensten Journalen Sorge getragen. — Die Saison dauert von Maibis Ende August.
Badearzt ist Dr. Scherer.
5. Baden (im Canton Aargau) (s. S. GG). Das Thermafwas-ser, dessen Temperatur •+- 3'.) bis 3.7° R. beträgt, kühlt sich in dengeräumigen Reservoirs bis auf 34 oder 32° R. ab, die Temperatur