Haomorrhoiden.
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sinkt aber schneller, wenn man dasselbe in den offenen Badebassinsstehen lässt, selten jedoch unter 22° R.
Die Temperatur eines gewöhnlichen Hades variirt zwischen 25°und 28° R., je nach dem individuellen Erfordernisse. Im lauen Badevon 2G° R., welches hier gewöhnlich indicirt ist, sinkt der Puls an-fangs um 4 bis 0 Schläge, nach der ersten Stunde um 8 oder wenig-stens um 10, wird aber voller. Bei schlaffer Haut darf der Krankenur kurze Zeit im Bade verweilen. Die Dauer beläuft sich auf eineviertel bis ganze Stunde.
Die Bäder befördern nicht allein die Haut-, Darm- und Urin-secretion, sondern bewirken auch die Abscheidung harnsaurer undphosphorsaurer Salze aus dem Blute, die sich als Sedimente im Urinvorfinden. — Haemorrhoidalblutungen stellen sich nicht selten ein.Bei Verstopfung lasse man Clystire mit dem Thermalwasser in Ge-brauch ziehen.
Die Trinkkur werde mit einem (Hase begonnen und allmälig kannmit der Zahl der Gläser bis auf 7 gestiegen werden; nur nach grös-seren Dosen erfolgen reichliche Stuhlausleerungfeh. Bei manchen In-dividuen tritt aber Verstopfung ein und dann werden zum erstenGlase eine oder zwei Unzen von der in der Nähe befindlichen Bit-tersalzquelle von Birmenstorf zugesetzt, welche die erwünschteWirkung herbeiführen.
Sie ist analog der Saidschützer Bittersalzquelle, und enthältnach Bolley in einem Litre (ungefähr 34 Unzen):
Schwefelsaures Kali
0,1042 Gran.
Schwefelsaures Natron
7,035ß -
Schwefelsaure Magnesia
22,0135 -
Schwefelsaure Kalkerde
1,2692
Chlormagnesium
0,4604
Quellsaure Magnesia
0,1010
Kohlensaure Kalkerdo
0,0133
Kohlensaure Magnesia
0,0324 -
Eisenoxydul
0,0107
Alaunerde, Kieselerde
0,0579
Summa 31,0982 Gran.
G. Schliismacli (s. S. G9). Das Thermalwasser von 25° R.muss, wo höhere Tempcraturgrade erforderlich sind, erwärmt wer-den. Man lasse den Kranken anfangs 15 Minuten bis eine halbeStunde im Bade verweilen und dann dasselbe täglich um 15—20 Mi-nuten verlängern. In manchen Fällen, besonders bei Ausschlägen,
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