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Hypertrophie der .Leber.
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Die Rückbildung einer speckig entarteten Leber bietet gewöhn-lich Schwierigkeiten dar, und nur im Beginne des Leidens ist vonauflösenden Mineralwassern.Hülfe zu erwarten und dann auch nurnach mehrjähriger Wiederholung der Kur; eine Besserung wird zu-weilen geschafft. Bei schon weit vorgeschrittenem Leiden, grosserErschöpfung, anaemischer Blutbeschaffenheit sende man solcheKranke sogleich nach Franzengbad und lasse sie die Wiesen-quelle oder Franzensquelle trinken und Bäder mit der Luisen-quelle nehmen, auch Moorumschläge und Moorbäder in Gebrauchziehen, oder nach Marienbad, zum Gebrauche des Ferdinands-brunnens, oder nach einer Stahlquelle, wie Scliwalbach, Alt-wasser, Driburg? Keiner?.. I inlonn, liangenau u. A.
d. Eine vierte Form von Leberhypertrophie kommt in Ver-bindung scrophulöser Affectionen vor, namentlich der Knochenund Gelenke, wo die schnelle Verschlimmerung des Allgemeinleidensder Beeinträchtigung der Gallensecretion auf die Chyliflcation undSäftemischung hauptsächlich zuzuschreiben ist.
Solche Leberanschwellungen treffen wir aber nicht nur allein beiKindern an, oder in Verbindung mit den scrophulösen Leiden, son-dern auch bei Erwachsenen, die in der Jugend mit mannigfachenscrophulösen Affectionen behaftet gewesen waren, wo aber nach derPubertät alle bedeutenden Symptome erloschen schienen, bis unterallmälig zunehmender schmerzloser Auftreibung des rechten Hypo-chondriums sich eine Vergrösserung der Leber erkennen Hess, mitwelcher Störungen in den Digestionsorganen verbunden sind, und zuWelcher sich verschiedenartige Hautaffectionen oder auch Drüsenan-schwellungen hinzugesellen.
Gewöhnlich leiden diese Kranken an Durchfällen, mit denenMassen von übler Beschaffenheit entleert werden, Coliken, Erbrechen.Bei weiter vorgeschrittenem Uebel entwickelt sich Oedem der Füsseund Ascites.
Im kindlichen Alter sind die gegen die scrophulöse Dyscrasie sicham meisten bewährenden Mineralwasser und -Bäder in Gebrauch zuziehen: die jod- und bromhaltige Elisenquelle in Hrenznacli,die Adelheidsquelle bei Ileilbriinn. die Quellen von Krau-kenliell bei Tölz, von Wildegg im Canton Aargau, die kräfiig-tigsten Soolbäder, zumal die Chlorcalcium enthaltenden: der Be-ringer-Brunnen, der Hubertusbrunnen, die Bäder zu Oeyn-hausen und Nauheim (s. Scrophulosis).
Bei Erwachsenen kann der zeitliche Gebrauch auflösender Mi-
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