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Krankheiten-des Digestionsapparats.
neralwasser erfreuliche Resultate herbeiführen und hierher gehörenalle die Fälle, in denen durch die alcalisch-salinischen Wasser chro-nische Hautaffectionen von langjähriger Dauer geheilt wurden.
In diesen 4 Formen von Leberhypertrophie erweisen sich aberauch die eisenhaltigen muriatischen Säuerlinge sehr wirksamund sind mehr geeignet, wo die Verdauungskräfte sehr gesunkensind, eine Erschlaffung des Darmkanals stattfindet und die Schleim-secretion eine abnorme ist. Durch die irritirende Eigenschaft desChlornatriums auf die Schleimhäute, wodurch deren Secretion ver-bessert wird, die gleichzeitige Einwirkung des Eisens und der Koh-lensäure üben diese Quellen einen sehr heilsamen Einfluss in denFällen aus, wo krankhafte Störungen in den Digestionsorganen zubeseitigen, die zu träge Circulation des Bluts im Pfortadersysteme zubeschleunigen und durch die Beförderung der Secretion und der da-durch bedingten beschleunigten Stoffmetamorphose die Blutmischungzu verbessern ist. Sie beeinträchtigen nicht die Plasticität des Blutsin so hohem Grade und wirken nicht so herabstimmend wie dieGlaubersalzwasser, eignen sich daher mehr für schwächliche, reiz-bare Individuen, oder solche, die bereits im vorgerückteren Lebens-alter sich befinden; auch erregen sie nicht so stark wie diejenigen,in denen der vorherrschende Bestandteil kohlensaures Natron ist.Hieraus folgt, dass die Thermen von Karlsbad mehr für torpide,pastöse Individuen passen, wo keine Neigung zu Congestionen nachirgend einem edleren Organe vorhanden ist.
Die Quellen, die hierher gehören und unter denen der Arzt zuwählen, je nachdem er bloss die Wirkung des Kochsalzes oder auchdie des Glaubersalzes für wünschenswerth erachten sollte, sind:
1. Die Quellen in Soden und zwar wähle man bei Neigungzur Fettbildung und vorwaltenden Erscheinungen des Torpors diekräftigsten, die durch reichliche Ausscheidungen die Plethora imUnterleibe beseitigen, das abgelagerte Fett auflösen und neue Abla-gerungen verhindern, vornehmlich No. IV., No. VI a. und No. XVIII.(s. S. 114).
Für Individuen, die durch lange Zeit fortgesetzte üppige, schwel-gerische Lebensweise und längere Dauer der Krankheit herunter-gekommen sind, sowie für bejahrte Personen passen nur kleine (la-ben der gasreichen und eisenhaltigen Quellen, welche unter Reguli-rung der geschwächten Verdauung ihre erregenden, stärkenden Wir-