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Hypertrophie der Leber.
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sia, Eisenoxyd, Manganoxyd, Sand, kleinen Steinchen, die verbrenn-baren aber aus vermoderten Pflanzentheilen und Humussäure. Durchdie Verbindung der Erde mit dem Sprudelwasser wird das im letz-teren enthaltene kohlensaure Natron durch die Humussäure zumTheil zersetzt und dadurch humussaures Natron gebildet, die Koh-lensäure entweicht und bildet während der Vermischung des Spru-delwassers mit der Erde einen seifenartigen Schaum.
Das Bad wird auf die Weise bereitet, dass die früher etwas ge-trocknete und dann gesiebte Erde in die Badewanne gefüllt und so-dann so Viel heisses Sprudelwasser zugegossen wird, als nöthig ist,um dem Bade die Consistenz eines Breies zu geben. Seine Tempe-ratur schwankt zwischen 28° und 30° R.
Da der Korper aber im Moorbade einen höheren Temperatur-grad erträgt, als im Wasserbade und die den Wänden der Wannezugekehrten Moorbadschichten schneller abkühlen, als das Mineral-wasser, so kann das Moorbad immer um "2° wärmer genommen wer-den, als das Wasserbad, mithin 28° bis 30° Wärme haben. Im Bademuss der Kranke mit den Händen immer neue warme Moorschichtenauf die Körperfläche, besonders die leidenden Theile zu bringen su-chen und diese überdies ununterbrochen gelinde mit der Hand rei-ben. Er verweile im Bade \ bis \ Stunde. •— Verlässt er das Bad,so streift er die anklebende Erde so viel als möglich ab und begiebtsicli sodann in das Reinigungsbad, worin aber nur so lange verweiltwird, als es die Reinigung erfordert. — Die übrigen Verhaltungs-regeln sind dieselben, wie nach den einlachen Bädern. Man lässtdiese Bäder für sich allein täglich oder jeden zweiten, dritten Tagmit Mineralwasserbädern abwechselnd nehmen.
Bei bedeutenden Leberauftreibungeu benutzt man die Moorerdemit Sprudelwasser zu einem Brei angemacht, zu örtlichen Um-schlägen.
Der Moor erhält erst seine heilkräftige Wirkung, wie C. G. Leh-mann (Schmidt's Jahrb. Band 87. 1855. No. 7.) nachgewiesen, durchden Verwitterungsprocess, indem sich hierbei aus unlöslichen mine-ralischen, wie^organischen Verbindungen lösliche Stoffe und unterden organischen auch flüchtige Säuren, hauptsächlich Ameisensäure,bilden, Man thut daher gut, vollständig verwitterten Moor zu Ba-uern anzuwenden, wobei man noch den Vortheil hat, die Menge derzu einem Bade befindlichen Moorerde, je nach der Beschaffenheitues Leidens und der Constitution der Kranken, beliebig verändernz u können.
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