Hypertrophie der Magenwandungen.
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die Nutzlosigkeit der Reise bei einer Abweichung von den vorge-schriebenen diätetischen Regeln aufmerksam zu machen. Der ge-ringste Diätfehler pflegt sieh hier durch auffällige Symptome kundzu geben, und durch bedeutende Steigerung aller Beschwerden zustrafen. Ferner müssen sich die Kranken vor Erkältungen hüten,da Kälte und Feuchtigkeit vorzugsweise nachtheilig einwirken. Beivielen ist noch die ganz irrige Ansieht vorherrschend, im südlichenClima könne man auch leichter gekleidet gehen, über gerade ist hierwegen des Contrastes in der Temperatur am Tage und Abend weitgrössere Vorsichl nothwendig. So lange die Haut gehörig lünetio-niri, pflegen an Verdauungatörungen Leidende sich wohler zu befin-den, daher ist es rathsam, dass sie auch im Sommer und in südlichenGegenden llanelleue Kleidung auf der blossen Haut tragen.
Ausserdem haben solche Patienten auf der Reise für gehörigeLeibesöffnung Sorge zu tragen, da sie ohnehin zur Verstopfung zuneigen pflegen und auf Ueisen gewöhnlich Unregelmässigkeiten inder Darmexcretion eintreten. Abführungsmittel, die bei geschwäch-ter Verdauung nie gut ertragen werden, sind nicht anzurathen, viel-mehr suche man den Stuhlgang durch Clystire mit kaltem Wasser zubefördern. Jeder Kranke sollte daher eine Clyso-pompe mit sichführen, mittelst deren er sich Abends oder früh am Morgen ein Cly-stir appliciren kann. Dass der Dannkanal bei angemessenem Ge-brauche derselben weit eher zum normalen Zustand zurückkehrt,kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.
Durch einen längeren Aufenthalt in einem milden Clima undpassende Lebensweise wird nicht allein der krankhafte Zustand derSchleimhaut der Digestionsorgane beseitigt, sondern auch eine nor-male Thätigkeit der Haut herbeigeführt.
2. Hypertrophie der Magenwandungen.
Hat sich in Folge wiederholter Hyperaemieen der Magen-schleimhaut und langjähriger Mageneatarrhe nicht nur eine Infiltra-tion und Verdickung derselben, sondern auch des submueöseii Zell-stoffs und der Muskelhaut, mithin eine wahre Hypertrophie der Mus-kelwandungen gebildet, so sind die stärker auflösenden Mineralwas-ser iu Gebrauch zu ziehen, vornehmlich die Thermen von Kiwlw-•»»«I uffü die alcaliselt-muriatischen Säuerlinge.
Der Arzt muss sich hier bei der Wahl der Mineralquellen mehrdurch die objeetiven Merkmale, wie sie eine genaue Untersuchung
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