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Krankheiten des Kehlkopfs.
des Pfortaderbiuts in der Leber, die Blutmenge daselbst vermindert,die Blutcireulation also erleichtert wird und Hyperaemieen der Leberund Stasen in den Venen allmälig beseitigt werden. Wir ziehenaber hier die Schwefelthermen wegen ihrer hohen Temperaturund besonders wegen ihres Gehaltes an alcalisch -salinischen Be-standteilen mit Vorherrschen der Natronsalze vor, indem sie alleSecretionen und Excretionen befördern.
Für solche Kranke, die zugleich über ein Gefühl von Völle inder epigastrischen Gegend nach dem Essen klagen, wo das rechteHypochondrium gespannt und aufgetrieben ist, die Darmausleerungunregelmässig von Statten gebt, die; Digestion gestört ist, und dasGesicht einen fahlen, ins Gelbliche schimmernden Teint hat, passen:
Die Thermen von Aachen (s. S. (iO), wo die Dämpfe in denBadecabinetten inhalirt werden können; von 1% aiiiiltrimii (s.S. 63), wo die Inhalation der Dämpfe im oberen Räume der Bassin-bäder geschieht, in denen sieh die Kranken eine halbe bis ganzeStunde täglich aufhalten müssen, und von Italien bei Wien (s.S. 65), wo zur Trinkkur das Wasser der Ursprungsquelle be-nutzt wird, welches aus einem Forcelianrohre in der Mitte der Trink-halle in einer Temperatur von 20,8° R. ausfliesst. Verlust an festenoder flüchtigen Bestandteilen findet nicht statt. Die Bäder sind ent-weder Vollbäder, Bassins, in denen die Kurgäste beiderlei Ge-schlechts umhergehen, oder Wannenbäder.
Den Quellendampf lässt man inhaliren, zuerst in den Sälen,wo sich Vollbäder befinden und später an der Ursprungsquelle. Dadiese im Calvarienberge liegt und man zu ihr nur durch einen30 Schritte langen gewölbten Stollen gelangt, der durch 3 Thürenvon der atmosphärischen Luft aligesperrt ist, so ist die Luft hier ammeisten mit den flüchtigen Bestandteilen der Quellen und mit Was-serdämpfen gesättigt und von einer constanten Temperatur von26° R. Man erzielt daher durch den Aufenthalt in diesem Räumedie doppelte Wirkung auf die Respirationsorgane und auf die Haut.Schon nach kurzer Zeit ist der Kranke in Schweiss gebadet, daherbeim Hinausgehen grosse Vorsicht nöthig ist, um sich nicht zu er-kälten. — Wo es nothwendig erscheint, kann man dir hier bereitetenSchafmolken trinken lassen.
In solchen Fällen wird auch die Alaunquelle zu Aix sehrempfohlen (s. S. 77).
Unter den Schwefelthermen der Pyrenäen stehen als heilsambei Affectionen der Respirationsorgane die Thermen zu Eaux-