Laryngitis chronica.
227
Zeit.
Die Bade-Einriebtungen entsprechen den Anforderungen dert.
Badeärzte: Dr. Springer und Dr. Vöhringer.
7. Iiiibieii, eine sehr besuchte kalte Schwefelquelle von.8,2° R.in Galizien, 3 Meilen von Lemberg entfernt. Ihrer chemischen Zu-sammensetzung nach nähert sie sich der von Eilsen. In 16 Unzensind enthalten:
Schwefelsaures Natron 0,5634 Gran.
Chlornatriura 0,3400
Chlormagnesinm 0,2325
Schwefelsaure Kalkerde 15,3722
Schwefelsaure Magnesia 0,1060
Kohlensaure Kalkerde 2,1373
Kohlensaure Magnesia 0,0760
Kohlensaures Lithion 0,0105
Kohlensaure Strontianerde 0,0182
Kohlensaures Eisenoxydul 0,0320
Kohlensaures Manganoxydul 0,0037
Schwefel 0,0362
Kieselerde 0,0426
Schwefelhaltiges Harz 0,0349
Humusextract 0,3666
Summa 19,3721 Gran.
Kohlensäure 1,226 K. Z.
Schwefelwasserstoffgas 2,401
Stickgas 0,426
4,053 K. Z.
Innerlich lässt man nur kleine Quantitäten mit warmer Milchversetzt trinken; das meiste Gewicht ist auf die Bäder zu legen, diesehr gut eingerichtet sind.
Besondere Vorrichtungen zu Inhalationen der Dämpfe sind nochnicht vorhanden, für jetzt können die sich reichlich entwickelndenGase in den Badezellen eingeathmet werden.
Ilaben wir es mit Individuen zu thun, wo gleichzeitig eine Ple-thora abdominalis vorhanden ist, mit pastösen, phlegmatischenConstitutionen, wo die Leber nicht gehörig funetionirt, so werdensieb die Schwefelwässer um so mehr bewähren, weil der Schwefel-Wasserstoff auf das Pfortadersystera und die Leberthätigkoiteine besondere Einwirkung zeigen soll, indem durch Ausschei-dung der del'ect gewordenen Blutkörperchen bei der Metamorphose^1