Scroplmlosis.
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Bernde eines specifisch so schweren Wassers örtlich and allgemeinuui' Jen Körper hervorruft, ist an und für sich heftiger, als der Stossmit einen, anderen Wasser unter gleichen mechanischen \ erhältnissen.Der Druck des kühlen, schweren, dichten und mit so bedeutenderGewalt auf die Haut einwirkenden Wassers treibt aber auch gleich-zeitig das Blut aus den peripherischen Theilen nach den innerenOrganen und bewirkt eine, je nach der Stärke des Druckes verschie-dene, Empfindung von Kälte, die bis zum Oefühl der Erstarrung s,chsteigern kann; dieselbe nimmt zu, so lange die Application dauertwd gleichfalls wird die mechanische Einwirkung vom gelinden Druckin steigender Progression bis zum lebhaften Schmerz empfunden. Indem Augenblicke jedoch, wo die Application aufhört, tritt emeReaction im Körper auf und örtlich und allgemein entwickelt liehein vermehrter Turgor; an die Stelle, der Kulte tritt das GefuM einerbrennenden Hitze mit dem behaglichen der Erleichterung. Aul dieseWeise wirkt die Douche dem Wellenschlage im Seebade ähnlich.
Ob die Douche mit hohem oder niederen Drucke, als Sieb- oderStraUdonche, mit schwachem oder starkem Durchmesser, von hoheroder niederer Temperatur, in solider oder Dunstform appHcirt wer-den soll, richtet sich nach der Individualität des speraellen Falles undist von hoher Wichtigkeit.
Um die Soölbäder zu verstarken, setzt man Mutterlaugenhinzu, die beim Versieden einer Soole nach den, Herauscrystatl.sirender schwerer löslichen Salze zurückbleibende Flüssigkeit. Durch dasVerdampfe,, sehr concentrirt, enthält sie die loslichsten Salze derSoole, vornehmlich Chlorkaliun,, Chloreaicium und Chlormagnesium,häufig auch noch eine ziemliche Quantität Chlornatrium, fernerschwefelsaure Kalkerde und schwefelsaure Magnesia. Die therapeu-tisch Wichtigsten Bestandteile sind aber Brom- und Jodmagnesium;so enthält die Mutterlauge von Kreuznach in einem Pfunde, gegen62 (Iran Brom, und gleichfalls an Brom reich sind die von Oeyn-hausen, Elmen, Hall. Arnstait. Dürckheim.
Die zweite wirksame A.pplicationsweise der kochsalzhaltigen Mi-neralwasser i.st der innere Gebrauch. Wenn bei langer Dauer undWigem Verlauf der Krankheit .las Baden in allen Fallen den, 'I nn-ken vorgezogen werden muss, so ist doch nicht zu leugnen, dass derinner, Gebrauch der Mineralwasser die Kur wesentlich unterstützt,l »id fordert. Wo die Verdauungsorgane tief ergriffen sind, einegrosse Atome im ganzen lymphatischen Systeme Stattfindet und end-üeh alle organischen Functionen daruiederliegen, werden bald die an