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Zoologie 3 (1882) Amphibien
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AMPHIBIEN. PHOLIDOTA.

Stenostoma scutifrons, Peters.

Tafel XIV. A. Fig. 4. Tafel XV. Fig. 4.

St. supra nigricans, subtus ferreum, vel supra fusco punctatum, subtus albidum; canda

capite triplo longiore; supralabialibus utrinque binis oculari sejunctis; rostrali supra latissimo

et ultra oculos ad squamam frontalem protracto; oculari nasofrontali multo latiore; squamis

corporis per series transversales 248 ad 305, caudae per series 20 ad 22 dispositis.

Habitatio: Sena.1854. Stenostoma scutifrons, Peters, Bericht d. Kgl. Akad. d. Wissensch. Berl. p. 621; ib. 1865. p. 261. Taf. Fig. 5.

Die Totallänge ist vier und sechzig bis achtzig Mal in der Dicke enthalten undder Schwanz macht ein Vierzehntel bis ein Zwanzigstel derselben aus.

Das Rostralschild ist sehr breit, nimmt den vordersten Theil der Schnauze inder ganzen Breite derselben ein, dehnt sich nach hinten über die Augen hinaus undstösst an die Frontalschuppe, indem die Präfrontalschuppe ganz fehlt. Das Nasofrontaleist nicht höher als das Oculare, aber viel schmäler als dieses und überhaupt schmälerals bei irgend einer anderen der bisher bekannten Arten. Auch das Nasale ist sehrschmal und das erste Supralabiale so klein, dass es kaum dem zehnten Theil des zwei-ten an Grösse gleichkommt. Das Parietale und das Postparietale sind ziemlich gleichund doppelt so gross, wie die darauf folgenden Schuppen.

Die Körperschuppen bilden vierzehn Längsreihen und man zählt von dem Kinnbis zu dem After 248, an dem Schwänze 21 Querreihen.

Das einzige kleine Exemplar, welches ich an dem Zambeze bei Sena am 21. De-cember 1845 fand, erschien in dem Leben oben schwärzlich, unten metallisch eisen-glänzend. Es hat eine Totallänge von 83 mm, den Kopf 2,5 mm, den Schwanz 6 mmlang und nur eine Körperdicke von 1,3 mm. Es wurde auf Befragen mir mit demNamen singanno (Nadel) bezeichnet.

Später habe ich ein grösseres 175 mm langes Exemplar aus Benguella (West-africa) in dem British Museum untersuchen können, welches jederseits das Nasofrontalemit dem Supraoculare verschmolzen und auf dem Rücken sieben Schuppenreihen, braunmit heller Netzzeichnung, hat. Dann habe ich aus Otjimbingue in dem Damaralandezwei Exemplare erhalten, welche in der Pholidose des Kopfes ganz mit dem Exemplaraus Sena übereinstimmen, aber oben sieben Längsreihen brauner Fleckchen zeigen, welchesich dort, wo je vier Schuppen zusammentreten, nur in der untersten Reihe auf demEnde jeder Schuppe befinden und unten weisslich sind. Das grösste derselben hat eineTotallänge von 26 cm, der Kopf 4 mm, der Schwanz 12 mm lang und in der Körper-mitte eine Dicke von 3 mm. Ich zähle an dem Körper 300, an dem Schwänze 20 Quer-reihen von Schuppen.