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Zoologie 3 (1882) Amphibien
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SERPENTES. MACROSTOMI. INNOCUI. PEROPODES. PYTHON.

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Macrostom i.

Nicht allein das Os tympanicum, sondern auch die Squama temporalis (Mastoideumal.) sind von dem Schädel losgelöst, so dass das Suspensorium des Unterkiefers jeder-seits aus zwei Knochen gebildet und eine viel grössere Erweiterung des Maules möglich ist.

Innocui. Giftlose Schlangen.Peropodes. Stummelftisser.

Riesenschlangen scheinen in der Provinz Mossambique selten zu sein, obwohl manallenthalben dieselben kennt und mit besonderem Namen benennt. Sie sind, nebst denTortricinen, die einzigen unter den grossmäuligen Schlangen, welche mit einem Beckenund einer rudimentären hinteren Extremität versehen sind.

Python, Daudin, Dumeril et Bibron.

Gray hat die africanischen Arten dieser Gattung wegen der seitlichen Lage derNasenlöcher als eine besondere Gruppe, die er Hortulia benannte, von den indisch-australischen getrennt, während Dumeril und Bibron sie mit Recht wieder vereinigthaben. In der Grubenbildung der Lippenschilder, der Lage des Nasenloches zwischenzwei Schildern, der Beschildung der Schnauze und des Vorderkopfes, der senkrechtenPupille, den doppelten Subcaudalia, der Bezahnung des Zwischenkiefers, der Entwicke-lung eines Os supraorbitale stimmen sie ganz mit einander überein.

Python natalensis, Smith.

1833.. Python natalensis, Smith, South African Quarterly Journal, new ser., October p. 64. (fide Smith); 1840,

Illustr. Zoolog. S. Afr., Reptilia. Taf. 9.1842. Hortulia natalensis, Gray, Zoological Miscellany. Syuops. of the species of the family Boidae. p. 44.1844. Python natalensis, Dumeril et Bibron, Erpet. gen. VI. p. 409.1865. Python Sebae var. natalensis, Jan, Iconogr. gen. Ophid. livr. 8. pl. 4. Text. 2. livr. p. 96.

Die von mir beobachtete Art, von der ich ein Exemplar von 217 cm Länge imFebruar 1844 auf der Insel Mossambique, wohin es mit Holz gebracht war, erhielt,stimmt mit der von Smith aufgestellten überein. Sie unterscheidet sich demnach vonP. Sebae Gmelin durch die Internasalia, welche viel länger sind, als die Frontonasalia,durch ein einziges Paar von Präfrontalia, durch drei anstatt zwei Supraorbitalia, durchdie kleinen Schuppen anstatt grösserer Frontalschilder. Ich zähle 77 Längsreihen derKörperschuppen.

Das betreffende Exemplar hat jederseits 2 Zähne im Zwischenkiefer, 17 im rech-ten, 16 im linken Oberkiefer, 4 im rechten, 5 im linken Gaumenbein, 7 im rechten,8 im linken Flügelbein, 18 im rechten, 17 im linken Unterkiefer.

Peters, Reise nach Mossambique. Amphibien. 14