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Zoologie 3 (1882) Amphibien
Entstehung
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103
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SERPENTES. ANGIOSTOMI. STENOSTOMI. STENOSTOMA.

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Die Totallänge ist etwa siebzig Mal in der Dicke enthalten und der Schwanz,welcher mehr als sieben Mal so lang ist, wie der Kopf, bildet ein Neuntel derselben.Die Augen sind sehr deutlich. Das Rostralschild ist oben elliptisch, halb so breit, wieder Kopf und wenig länger als breit, unten etwas schmäler und an den Seiten vor derMitte flach concav. Die Nasofrontalia sind merklich höher als die Ocularia, nur durcheinen schmalen Zwischenraum und durch eine sehr kleine Präfrontalschuppe von ein-ander getrennt. Das Nasale liegt ganz an der Unterseite und zeigt das Nasenloch inder Mitte des oberen Randes. Das erste Supralabiale ist fast so gross und hoch wiedas Nasale und hat den oberen hinteren Winkel sehr spitz. Das Oculare ist am Lippen-rande kaum breiter als das zweite Supralabiale, welches letztere wenigstens viermal sogross ist wie das erste. Die Frontalschuppe und die Interparietalschuppe sind merklichgrösser als die Präfrontalschuppe und die Parietalschuppen sind breiter als die folgen-den, also nicht nach hinten an ein ebenso breites Postparietale stossend, wie es bei denmeisten Stenostomen vorkommt.

Der Körper ist mit 280 Querreihen von Schuppen bedeckt, welche, wie bei allenanderen Arten, in vierzehn Längsreihen stehen; er ist in der Mitte etwas dicker als amvorderen Ende. Der Schwanz hat 44 Querreihen und an der Basis zehn Längsreihenvon Schuppen.

Im Leben fleischfarbig, oben dunkler, unten blasser. Die Eingeweide und schwar-zen Augen waren deutlich durchscheinend.

Das Exemplar, welches der vorstehenden Beschreibung zu Grunde liegt, hat eineTotallänge von 208 mm, den Kopf 3, den Schwanz 23 mm lang und in der Körpermitteeine Dicke von 2,8 mm.

Ich erhielt es im Mai 1845 in der Nähe von Tette am Zambeze, wo es untereinem Steine sich aufhielt. Auf der Insel Mossambique fand ich in dem Garten desGouverneurs ein sehr kleines, eingetrocknetes Exemplar, welches mir zu dieser Art zugehören scheint, aber an dem Körper nur 255, an dem Schwänze 39 Querreihen vonSchuppen zählen lässt. Anfangs hatte ich dieses als zu St. nigricans gehörig betrachtet,von dem sich aber die vorliegende Art, abgesehen von der verschiedenen Färbung,durch den Mangel breiter, den Parietalia gleicher Postparietalia, das breitere und kür-zere Rostrale und den merklich längeren Schwanz unterscheidet. St. Cairi Dum. Bibr.stimmt durch die Färbung mit unserer Art überein, unterscheidet sich aber durch dasviel kleinere erste Supralabiale, das grössere Postparietale, den mehr abgeplatteten Kopf,den kürzeren Schwanz, der, wieDumeril et Bibron angeben, nur ein Fünfzehntel derTotallänge ausmacht und den länger gestreckten Körper, welcher von wenigstens 325Querreihen von Schuppen bedeckt wird.