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Zoologie 3 (1882) Amphibien
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AMPHIBIEN. PHOLIDOTA.

Agama armata, Peters.

Tafel VII. Fig. 2.

A. crista spinali humili serrata, fasciculis colli aculeatis, squamis per series 80 ad86 longitudinales dispositis, dorsalibus heterogeneis, ventralibus carinatis; supralabialibus 10ad 12; membrana tympani duas tertias oculi partes aequante; digito quarto tertio paullolongiore.

Habitatio: Rios de Sena, Tette.

1848. Agama aeuleata, Bianconi, Specimina zoologica mosambicana. p. 27. Taf. 1. Fig. 2. (non Merrem).1854. Agama armata, Peters, Bericht der Kgl. Preuss. Akad. der Wissensch. p. 616.1864. ? Agama occipitalis, (Gray) Günther, Proceed. Zool. Soc. London, p. 307.

Der Kopf ist um den achten Theil länger als breit und um ein Drittel breiterals hoch. Die Schnauze ist convex, um ein Drittel länger als der Augendurchmesser.Die Beschuppung des Kopfes unterscheidet sich von der der vorhergehenden wesentlichnur durch den Mangel langer Schuppen auf der Mitte der Schnauze, durch das kleinereOccipitalschild und durch die weniger langgestreckten und daher meist zahlreicherenLabialschilder, sowie der sich daran schliessenden Schuppenreihen. Die stachelartigeBewaffnung um das Trommelfell herum, die Hals- und Kehlfalten sowie die Büschelstachelförmiger Schuppen an den Halsseiten bieten ebenfalls keine wesentlichen Ver-schiedenheiten dar. Die Zunge bietet nichts eigenthümliches dar; die Sförmigen Choa-nen und die Tubenöffnungen sind ähnlich wie bei der vorigen Art gestaltet, aber merk-lich kleiner. Die Zähne stimmen mit denen der vorigen Art überein, nur sind obenund unten jederseits 17, statt 18 Backzähne vorhanden.

Der Nacken- und Rückenkamm ist ebenfalls in ähnlicher Weise entwickelt, nurgeht der letztere nicht über die Basis des Schwanzes hinaus. Die Rückenschuppen sindgekielt, mit nach hinten aufsteigenden Kielen; die der Mitte des Rückens sind etwasgrösser als die ebenfalls gekielten Bauchschuppen. Unter den kleineren Rückenschuppentreten aber merklich grössere hervor, welche sich an jeder Seite in drei bis vier Längs-reihen ordnen und von denen die oberen sich auch noch auf die Schwanzbasis fort-setzen. Die Männchen zeigen zwei Reihen von je zwölf Präanalporen, von denen dieder vorderen Reihe kleiner erscheinen. Der Schwanz lässt Männchen und Weibchensogleich erkennen, obgleich er bei den ersteren nicht so auffallend viel stärker und län-ger ist, als bei der vorigen Art; er ist an der Basis abgeplattet und dann mehr kegel-förmig, nicht zusammengedrückt. Die Schuppen desselben sind sämmtlich gekielt unddachziegelförmig geordnet; sie stehen hinter der verdickten Basis in 18 Längsreihen.

Die Proportionen der Extremitäten sind dieselben, wie bei der vorigen Art; dieBeschuppung erscheint bei einzelnen Exemplaren etwas gröber.

Die Färbung ist bei den ausgewachsenen Exemplaren olivenbraun, die der Schup-pen auf der Mitte der Stirn und auf den Seiten des Hinterhaupts grün. Längs der