in elastischen Körpern.
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endlich die Richtungen einen Winkel mit einander, so findet man die Wir-kung beider mit Hülfe der Lehrsätze von dem Parallelogramm der Kräfte.Zur Erläuterung können zwei Luftwellen dienen, die von zwei ver-schiedenen, um eine ff ante Wellenlänge entfernten Punkten a und b, Fig.216, ausgehend, zugleich auf die in der Richtung ac liegenden Lufttheil-chen wirken. Haben die Wellen, welche von a ausgehen, gleiche Länge,
Fi£. 216.
MjKM
wie die, welche von b ausgehen, und bezeichnet für irgend einen Augen-blick die Linie mn die Richtung und Grösse der Geschwindigkeit des Luft-theilchens «, und op die entgegengesetzte Richtung und Geschwindigkeitdes Lufttheilchens o in demselben Augenblicke, so ist amfpb die Ge-schwindigkeitskurve des von a kommenden Wellensystems, dessen Fort-setzung durch bsguh angedeutet ist. Rezeichnet ferner qr die durch daszweite Wellensystem in demselben Augenblicke hervorgebrachte Richtungund Geschwindigkeit des Lufttheilchens q und vw die von v, so müssenbeide Systeme vereint dem Lufttheilchen in q die Geschwindigkeit qt unddem in v die Geschwindigkeit vx erlheilen, wenn qt = qs + qr undvx = vw -\- vu ist, und es muss also daraus die Geschwindigkeitskurvebtgxh entstehen, oder diese beiden Systeme verstärken sich. Wenn aber,wie in Fig. 217, der Abstand der Punkte « und b, von welchen beide
Fig. 217.
Wellensysteme ausgehen, gleich einer halben Wellenlänge ist, und sämmt-liche Ruchstaben die nämliche Redeutung haben, so ist das resultirendeWellensystem btgxh, wenn qt = qs — qr und vx = vu — vw ist.Sind also beide Systeme gleich, so heben sie sieh auf, im andern Fallesehwüchen sie sich nur. Reträgt endlich der Abstand der Punkte a und beine Viertel»- Wellenlänge, wie in Fig. 218, oder irgend einen andern Theil
Fig. 218.
«"er ganzen Länge, so entsteht aus beiden Systemen ein drittes, dessenWellen dieselbe Länge haben und dessen Gestalt gefunden wird, wenn man