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2 (1838) Kryptogamen
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asssa

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Gattung: Ciavaria. Keulenpilz.

Ciavaria formosa.

Ciavaria fasügiata Batseh. Clav, formosa Pers. Fr. S. m. I. 466. Wallr. II. 545. Me-risma formosmn. Lenz 95.

firombholz (1. 16) sagt, dass eine Abart dieses Pilzes nach gewissen Autoren schädlich sey.Etwas genaueres finde ich nicht auf, und es ist wohl jedenfalls auf jene Aussage wenig Weith zulegen, da Clav, foitnosa gleich der Cl. flava, von welcher sie vielleicht nicht einmal specifisch ver-schieden ist, in vielen Gegenden sehr häufig gegessen wird. Dass übrigens die Clavarien im Allge-meinen gleich den meisten anderen Pilzen schwerverdaulich sind und bisweilen durch Indigestionnacbtheilig wirken (EHr. 241-242), ist jetzt anerkannt.

Ciavaria corallo'iäes.

Bei verschiedenen Schriftstellern des vorigen Jahrhunderts (Houttujn, C. F. Dleteriebi, P.

Frank u. A.) findet sich die Angabe, dassClav, coralloides" bisweilen schädlich wirke. Aberman überzeugt sich leicht, dass unter der Benennung Cl. corallo'ides hier noch sehr verschiedeneSpecies zusammengeworfen werden; und jedenfalls würde die Thatsache nicht mehr beweisen, alswas wir bereits von den Clavarien im Allgemeinen (s. oben) anerkennen.

Ciavaria amethystea.

Ciavaria amethystea. Hüll. Fr. S. m. I. 472. I-ctell. f. 13. Cord. t. 2 f. 2. Boq. 1. 1f. 2. Wallr. II. 543. Cl. coralloides. With. bot. aar. ed. 7. IV. 339 (sec. Bork.).

llayne (S. 30) sagt:Wegen der schönen blauen" (violetten)Farbe, die bei den Schwämmenvon einigen Mycologen für eines von den Anzeichen der Giftigkeit gehalten wird, ist sie verdäch-tig". Ein sehr schwacher Grund; Fries, Ijetellier, Cordicr, Boques (nach den Erfahrungenmehrerer Liebhaber), Berkeley u. A. erklären sie für essbar.

Unterordnung: MfelveUaeei. Helvellaceen.

S. Ph. i. A. N. C.

Das Hymenium gebildet aus Scldäuchen, welche je 8 Körper (in der Regel oder immer?kleinere Schläuche, in welchen erst die eigentlichen Keiinkörner liegen) enthalten.

Die grösseren Schläuche stehen bald mehr locker neben einander, bisweilen mit zahlreichendünnen Paraphysen untermischt (so z. B. bei Peziza) ; bald sind sie in eine verbindende Masse ein-gesenkt (so z.B. bei Morchella). Übrigens lässt sich über den Keimkörner-Apparat wenig Allge-meines angeben, weil es noch zu sehr an Untersuchungen der meisten Gattungen und Arten fehlt.Es gehören hielier die Mitrati und Cupulati Fr. S. m. (oder, was gleichbedeutend, die ElvellaceiFr. S. o. v.) und ein Theil der Clavati Fr. Die Pilzfrucht hat bald die Gestalt einer, allseitigmit dem Hymenium bekleideten,, Keule; bald dehnt sie sich nach oben zu einem blasigen oder kopf-förmigen Receptaculum aus, dessen obere (äussere) Fläche mit dem Hymenium bekleidet istjbald ist sie napfförmig, an der inneren Fläche mit dem Hymenium überzogen, oder mehr flach aus-gebreitet, p.p. Nach diesen, ziemlich unwesentlichen, äusseren Formen wählt man auch hier oftdie Ausdrücke Keule (clava), Hut (püeus), Mütze (mitra), Blatt (lamina), Napf(cupula) p. p.

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