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Boletus
SUBTOMENTOSCS.
nr. 39. — Wallr. II. 606. (« s 2) _ V i v , t . 27 f. 1 - 7 (f). — Opat. 32. — Bol. crassipes. Seh. t. 112 (ex p.J. —Kroinbh. I. 37/'. S-ll. — Bol. mutabilis ö. Batsch 101 (ex p.J. — Bol. ckrysenteron Bull. — Bon./. 8 f. 3.
De Candolle C« s s) und Roques verdächtigen den Pilz des Caerulescirens wegen. Bonuesvermuthet auch, dass gewisse von Faulet unvollkommen beschriebene Boleten, welche sich beiThieren und bei Kindern giftig gezeigt' 534 ', nur Varietäten des B. subtomentosus seyen.( 535 )— Gegen-über stehen die Zeugnisse von Trattinnick (Essb. 102), Krombholz (Cojisp. 29-30), Lenz, Lietel-lier U.A., dass der Pilz, wenigstens im Erzherzogthum Österreich, in Böhmen, Thüringen und umParis, häufig gegessen, in Prag selbst zu Markte gebracht werde. Trattinnick setzt freilich (Essb.103 Note) hinzu, dass ältere Exemplare „schon manchmal der Gesundheit nachtheilig befundenworden". (So gemein der Pilz ist, so scheint doch der Umfang der Species noch nicht genügendbestimmt, und Verwechslung mit mehreren anderen Species, z. B. B. calopus, B. aereus, B. badius.oder wohl gar B. edulis, kommt gewiss selbst unter den Mycetologen nicht selten vor.)
Gattung: Hydnum. Stachelpilz.
De Candolle (Propr. 327) verdächtigt alle dunkelfarbigen Hydna; aber H. imbricatum I«. istanerkannt unschädlich und wird in Österreich und Böhmen gegessen (Lenz 91; Krombh. 1. 16).
Hydnum repandum-
Hydnum repandum ünn. — Traft. Östr. F. 24 (schlecht). — Fr. S. m. I. 400. — Grcv. t. 44. —Letell./. 17. — Cord. t. 4 f. 2. — Alb.«.25 (mittelm.). — Lenz f. 51. — Koq. *.2/".2. - Wallr.11.618. — Vltt. mang. t. 25/'. 2(t). — Dentinum repandum. Gray Nat. Air. 1. 650 (t). — Hydnum m-fescens Fers. — Fr. S. m. I. 401 < 5 3 «). — Wallr. II. 618.
Nach Fuihn's (170) Vorgange verdächtigt J. F. Gmeiln (656) den Pilz wegen seines schar-fen und widrigen Nachgeschmacks; aber dieser verliert sich durch das Kochen oder Braten (wäh-rend welcher Zurichtungen der Pilz nach Letellier einen etwas betäubenden Geruch von sichgiebt —?). — Braconnot's Analyse (s. Fechn. 139) ergab einen flüchtigen scharfen Stoff. — Trat-tinnick (Östr. 124) sagt ohne nähere Nachweisung, man habe „Beispiele von üblen Wirkungen".Descourtliz will sich durch ein bohnengrosses Stückchen gefälirlich vergiftet haben; aber seineErzählung ist höchst kritiklos, und mit Becht sagt Boques, dass man die Ursache der Krankheit,welche er erlitten, wohl anderwärts als in dem Pilz zu suchen habe; überdies ist Dcscourtilz einschlechter Pilzkenner, und man dürfte ihm eine Verwechslung zutrauen. — Die übereinstimmendenZeugnisse fast aller Schriftsteller erklären den Pilz für unschädlich, und er wird in vielen Gegen-den Deutschlands, Belgiens, Frankreichs und Italiens häufig gegessen.
(332) Ob das bei den meisten dieser Aulorcn vorkommendeSynonym B. ctipreus Seh. f. 133 (zu welchem wieder B. mutabilisy. Batsch 99 gehört) zu excludiren scy, wie OpatOWSki will,wage ich nicht zu entscheiden.
(533) Propr. 331. — DC. nimmt an, dass das, bei dieser Sper«'*» inconstante, Cacrulesciren des Fleisches sich nach dem Alterdes Pi^ps richte, j n der j U gcnd, wo es nicht stattfinde, sey derPilz gesund. — Aber das Caernlesciren scheint von anderen Ur-sachen abzuhängen aufweiche ich jedoch noch nicht aufmerksamgenug gewesen bin. Au-h andere SchriftsteUer, welche ich des-halb aufschlage, «. B. fcenz, Roques, OpatOWSki, leiten esnicht vom Alter ab, vielmehr bringt es der Letztere mehr mitdem sonstigen Varüren des Pilzes in Beziehung.
(534) „Toutes ces espl-ces ehangent plus oh moins de couleuraussitot qu'on incise leur im*«. les unts tourmenteat les ani-
mnux , les atitres ont donne In mort h des enfans, ont exeitldes douleurs viscerales, la cardialgic, le resserrement spasmodiqnede la gorge et la gangrene 11 (Gangrän? im Schlünde oder imnarmcanal'?). Roq. 71.
(335) Nach Lenz (73) sagt Roques in seiner Phytogra-phie medicale (welche ich nicht nachschlagen kann), dass er oftGelegenheit gehabt habe, Vergiftungen durch B. ehrysenteronBull, zu behandeln. Wahrscheinlich hat Roques diese seineMeinung später berichtigt, indem er eingesehen, dass er irgendeinen anderen Pilz für den B. chrysenteron Bull, gehalten. Oenn•n seinem Pilzwerk erwähnt er unter B. chrysenteron keiner solchen Thatsachc.
(336) „Prions" (des gewöhnlichen H. repandi) „varietas in-signior-, sagt Fries selbst, gewiss mit Recht. Aber weshalbdann die besondere Specieszahl ?