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Rothfuss.
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tige Beobachter des B. luridus werden wohl thun, jedesmal ausdrücklich anzugeben, dass sie beidevon einander zu unterscheiden wissen. Wir haben ihn abgebildet und ausführlich beschrieben umseine Keuntniss zu verallgemeinern. — Sonst liegen nocli keine positiven Erfahrungen über ihnvor. < 6 3 ^
Erklärung der Abbildungen.
Taf. VIII. Fig. 3. Ein sehr junges Exemplar, mit seinem Mycelium. — Fig. 4. Der Hut desselben von unten gese-hen, wo er stark concav erscheint. Das Gelbe in der Mitte ist die Stelle, wo er vom Stiel abgelöst worden. — Fi". 5.Ein mittelaltes Exemplar. — Fig. 6. Ein schon etwas alterndes. (Dass dies Expl. am Stiel weit dunklere Farben zei"tals das vorige, ist weniger vom Alter abhängig als von ursprünglicher Farbenvarietät.) — Fig. 7. Durchschnitt einesschon etwas alternden Exemplars, dessen Stiel auf dem Schnitt ungewöhnlich viel Röthe zeigt; es ist einige Zeit nachdem Durchschneiden gezeichnet, so dass das Caerulesciren schon geringer ist. Von der sonst gewöhnlichen blassgelbenFarbe des Fleisches (welche nebst dem stärkeren Caerulesciren bei lirombli.. 1. 38/. 16, gut dargestellt ist) zeigt die-ses Expl. nichts. — Fig. 8. Ein Theil des Hymenium eines kaum ausgewachsenen, und Fig. 9. eines alternde« Exem-plars (vgl. S. 85 Z. 11-13), durch eine schwache Loupe gezeichnet.
Mikroskopisches. — Fig. 10. Ein Theil des Eingangs in eine Röhre, worauf man schief sieht. Es zeigen sich hierzufällig nur junge Keimkörnerträger und Paraphysen, die meisten so dass man sie von oben sieht. — Fig. 11. Ein Theileines senkrecht durch eine Röhre, parallel mit ihrer Richtung, geführten Schnittes, auf welchem man viele junge Keim-körnerträger (theils von der Seite, theils von oben), eine Tetrade mit reifen Keimkörnern und einige Paraphysen (vonder Seite) sieht. — Fig. 12, 13. Junge Keimkörnerträger. — Fig. 14-16. Tetraden mit unreifen, Fig. 17. Tetrade mit rei-fen Keimkörnern. — Fig. 18. Tetrade nach dem Abfallen der Keimkörner. — Fig. 19-23'. Paraphysen (vgl. S. 85). —Fig. 26 - 29. Abgefallene reife Keimkörner, stärker vergrössert.
Boletus glutinosus.
Bol. glutinosus. Kroinbh. V. 11; t. 36 f. 12-16.
Iiroiuiiii.il/, verdächtigt diese neue (dem B. aereus Bull, ähnelnde, doch kleinere) Art' des(safranähnlichen) Geruchs wegen.
Boletus piperatus.
Bol.piperatus Bull. — Fr. S. m. I. 388. — Fl. Dan. 1. 1850/". 2. — I-etell./". 26. — Bo«. t. 7 f. 4.— Wallr. II. 607. — Opat. 29. — Krombh. t.37f. 12-16. — Bol. feirugineus. Sobol. 308 (t).
Kietelllcr sagt, dass man den Pilz wegen seines sehr scharfen Geschmacks für giftig gehalten habe;er selbst zweilelt an der Giftigkeit. Roques erzäldt, dass ein wallnussgrosses Stück, welches er roh,mit etwas Brod, genossen, ihm nach einer Stunde eine schmerzhafte Empfindung in der Oberbauch-gegend verursacht, diese sich jedoch allmählig ohne Folgen wieder verloren habe. Eine solcheGeschichte beweist aber wenig. — Kleinere Stücke habe ich' mehrmals, roh, ohne Nachtheil gegessen.
Boletus llvidus.
Bol. lividus Bull. — Fr. S. m. I. 389. — X.etcll. f. 25. — Opat. 30.
Hr. Klotzsch fand eines Tages sehr zahlreiche Exemplare dieses Pilzes im Briselang bei Ber-lin. Nachdem er dieselben in einem Wirthshause untersucht hatte, warf er eine beträchtliche Zahlauf den Hof. Als er nach einiger Zeit wieder in dies Wirthshaus kam, beklagte sich der Wirth,dass ihm mehrere Katzen und Enten, welche von jenen Pilzen gefressen hätten, gestorben wären.(Mündl. Mitth.)
Boletus subtomentosus.
Bol subtomentosus I.inn. — Fr. S. m. 1. 389. — Ketell. f. 24. — Üenz/". 36,37. — KlotzBCb
(531) Krombh. Comp. 24 fahrt ihn zwar als cssbar und zaMarkt gebracht auf; aber der vfr. verwechselt hier offenbar denB.erylhropus m'\l B.nlfvaceus Seh. [welcher B.olivaceus Opat.und B. pnchyiws Opat. umfasst ]-, auch ß„cn/o/>«» Pers,, un4-
beschreibt unter jenem Kamen die letzteren Spccics. — In Krön»''"holz» Hauptwerke steht (V. 16): „Er gehört zu den Schäf-chen", aber ohne Reweis,