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2 (1838) Kryptogamen
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AGABICÜS PHALLOIDES.

illurninirt). Alb. (excl. syn. nonn.J, t. 8. (miftelm.). ? Agar. albclhis. Scop. IL 417. ( 8 6) _ jg ar .Ovum. Batsch 55. Agar, hdbosus vernus. Bull. 1.108. - - Amanita venia. Imin. Enc. 1. 113.'i Agaricus insipidus. Vill. III. 1014. Agar, vernalis. Bolt. t. 48. - Amanita Candida. Pers. Disp.66. Aman, verna und bulbosa. Pers. Syn. 250. Agaricus vernUs. BC. Fr. II. 210. Vitt. mang.t. 44 (t). Agar, vernus und A. p/iaUv'ides a. pileo albo. Fr. S.m. 1. 13. Agar, vcncnatus. Bog.138; t. 23. f. 5. Amanita verna, virosa und bulbosa. Secr. I. 5, 6. 7. < 87 )

/?. Mit gelbem Hut. Agar.citrinus. Seh. t. 20. ST. v.E. f. 165. er. ß. Bog. t. 23. f. 3, 4. y/<7ar. stramineus. Scop. Car?i. II. 418 (e.rc/. syw. Michel.). Agar, verrucosus. Curt. II. t. 312. /Ty.dextra(\). Agar. Mappa. Batsch 57. Amanita citrina. Pers. Disp. 66; £^.251. Aman.citri-na und ? straminea. Secr. I. 3,9; III. 607.

y. Mit grünem Hut. Aman, viridis. Pers. Disp. 67; %». 251. Secr. I. 3. 'i Aman, vire-scens. Pers. Syn. 255. Agaricus virescens. Fl. Dan. 1.1246. Agar, viridis und viridescens.Schum. 248.

J. Mit braunem Hut. Agar, sinuatus. Schum. 249. Amanita phalloides. Secr. I. 8.{excl. syn. Schum.). lAman. porpkyria. Secr. I. 4 {excl. syn. A. S. et Fr.).

Als Monstrosität sah Ascherson (23) vier Individuen der gelben Varietät in Einer Wulst,und citirt eine ähnliche Beobachtung von Amanitcn-Zwillingen aus Plinius.

Vorkommen. In der ganzen wärmeren Jahreszeit (vgl. Note 87); doch die buntfarbigen Va-rietäten nur im Spätsommer und Frühherbst. Einzeln wachsend, aber häufig. Die besonders häu-figen helleren Varietäten in lichteren Waldungen und Gebüschen (gern in lockerer Erde und in derNähe von Baumwurzeln); die dunkleren in schattigen; die braune (welche ich noch nicht gefunden)nach Fries in Nadelwaldungen. In Deutschland, Russland ( 8 8 >, Schweden, Norwegen < 81 », Däne-mark, Grossbrittannien., Frankreich, der Schweiz, Italien ( 90 >.

Verwechselungen. Der braunen Varietät ist Agar. (Amanita) porphyrius A.S. ähn-lich, unterscheidet sich aber durch einen häufiger nackten Hut, einen meist gleich dicken (nicht knol-ligen) Stiel, eine schlaffere, deutlicher scheidige Wulst, ist schlanker und meist kleiner, wächst anfeuchteren (sumpfigen, torfigen) Orten. (Der angegebenen Kriterien ungeachtet darf man doch noch,mit Fries (El. I. 3) vermuthen, dass der Ag. porphyrius nur eine durch feuchteren Standort be-dingte, ausgezeichnete Varietät von Ag. phalloides sey.)

Agar. (Aman.) vaginatus ist schlanker als A. pliallo'ides, hat einen röhrigen, nach obendeutlicher verdünnten Stiel, keinen so deutlichen Knollen, eine deutlicher und höher schei-dige Wulst, stärkere Furchen am Hutrände, immer rem weisse Lamellen, einen angenehmen

(S6) Scheint mir besser hiehcr als, nach Fr. S, m., zum A. so-litarius, zu passen.

(87) Hie Charaktere, welche die Autoren zur Unterscheidungeines (ganz weissen) Agaricus vernus vom Ag. phalloides (welcherausser den buntfarbigen ebcnfaUs eine ganz weisse Varietät habe)angeben, halten weder einzeln, noch in ihrer Gesammthcit Stich.So z.B. kommtpileus subrepandtts" (Fries bei Ag-. vernus) ge-wiss auch bei unzweideutig zu A.phalloides gehörigen Exemplarenvor (vcrgl. unsere F. 6), wenn gleich es Fries bei seinen Exempla-ren von A. vernus noch deutlicher gesehen haben mag. Der mehrkegel- oder glockenförmige Hut, welchen Fries (El. 1. 3) dem A.vernus beilegt, scheint sich bei dem jungen Ag. pJiallo'ides aus-nahmsweise auch zu finden. ,,/ have seen fhe pileus ofA. phalloidesovate wlien young li : Berk. 2). Einenpileus subumbonatus"(Weinm. 2 bei A. vernus) zeigt unsere F. 13 auch.Lamellaetindique altenuaiae" (Weinm. b.A. vernus) undanilce laliores"(Ders. b. A. phalloides) finden sich beide in unseren Figuren. Demstipes cylindricus li odersubaetpialis" (Pers., Fr. u. A. bei A.vernus) widersprechen die sämmtlichen 5 Figuren der von jenenAutoren selbst citirten Bulliardschcn Taf. 1(18. Auf der eben ge-dachten Tafel zeigt zwar Fig. A einen allmähligcrcn Übergang desStiels in den Ulli) »I» ' c b ihn bis jetzt in der Natur gesehen habe; abe»

Fig. M auf Taf. 577, welche ohne Frage zu A. phallo'ides gehört,zeigt ihn eben so (ob durch Vernachlässigung, oder sollte ein solchesVariiren stattfinden?). Der verschiedenen Gestaltung der Wulsthaben wir schon S. 17 gedacht. Uie Jahreszeit könnte einen Unter-schied zu begründen scheinen (was übrigens auch schon wider diebotanische Logik wäre), aber mehrere Autoren räumen ein, dassAg-, vernus im Frühjahr und Sommer vorkomme, und PersOOn(Traiti 179) fand ihn nie im Frühjahr, Secretan nur vomEnde des August bis zum November. Uass über verschiedenen Ge-ruch und Geschmack (die überdies wenig, und von andern Charak-teren isolirt gar nichts, beweisen könnten) nichts feststeht, geht ausunserer Note 85 hervor. U. s. w. Wohl mit Recht also vereinigtLink (dem ich hierin folge) die beiden Arten, nachdem schon Per-SOOn, der zuerst die Trennung bestimmt ausgesprochen, dieselbein einer späteren Arbeit (Traite 179), wenn auch nicht mit ganzbestimmten Worten, zurück genommen hatte. Es kann sonach einAg. vernus nicht einmal als besondere Varietät neben der ge-wöhnlichen weissen Varietät von A. phalloides anerkannt werden.

(88) weinm. 2, 3.

(89) Fl.Dan.fasc'2lp.7.

(90) Und zwar, wie wenigstens Vitt. Am. 20. vc (einer Aman,viridis behauptet, ganz Italitn.