A O A R t C
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Beschreibung. Die äussere Fläche des Hymenium ist über und über mit stumpfen Hervor-ragungen bedeckt (Taf.I. F. 21-23; VI. 18), welche allmählig mehr hervortreten und endlich dieGestalt eines kurzen Cylinders mit abgerundetem Ende annehmen (z. B. Taf. II. F. 13; III. 18; V. 11;VI. 5, 6; VIII. 12, 13). Auf dieser abgerundeten Endfläche bilden sich, an 4 Puncten des Umfangs'derselben, anfangs aufsitzend (Taf. V. F. 12; VI. 19; VIII. 14), bald aber gestielt (Taf.I. F. 24, 25;11.14; III. 19; IV. 9; V. 13; VT. 20; VII. 7; VIII. 15), die Keimkörner aus, wachsen nebst ihren Stie-len eine Zeitlang (Taf.I. F. 26; 11.15,16; III. 20-22; IV. 10; V. 14-16; VI. 21, 22; VII. 8-10; VIII.16,17), und fallen, reif geworden, ab, indem sie die Stiele zurücklassen (Taf. I. F. 27; III. 23; IV.11; V. 17; VI. 8, 9, 23; VIII. 18). Die Stiele und die Träger (so wollen wir die beschriebenenkurzen Cylinder, auf welchen die gestielten Keimkörner wachsen, nennen) verschrumpfen alsdann(Taf. II. F. 17; VI. 12). Ein solches Ganze, welches aus einem Träger und 4 gestielten Keimkör-nern besteht, wollen wir eine Tetrade nennen. — Die Keimkörner selbst sind von verschiede-nen Farben, bisweilen fast kugelig (z. B. Taf. IV. F. 12), häufiger mehr länglich (T. I. F. 28; 11.18;V.22; VII. 15-20; VIII. 26-29), meist glatt, bisweilen dornig (T. III. F. 26; IV. 12; V.22; VI. 13).In ihrem Innern bemerkt man oft, namentlich wenn man sie auf dem Objectträger ein wenig aus-trocknen lässt, einen [T. VI. F. 14] oder mehrere [T. VII. F. 18] Kerne. Ihre äussere Hülle zeigtsehr oft an Einer Seite, ungefähr in der Mitte der Höhe des Keimkorns, einen scharf begrenztenblassrothen Fleck (T. VI. F. 24; VII. 15-17; VIII. 26, 27) und an dem einen Ende ein Anheftungs-Spitzchen, mit welchem das Korn am Stiel ansass (z.B. T. III. F. 26. a; IV, 12. a; V. 22. a).— Zwi-schen den Tetraden zerstreut, in beträchtlich geringerer Zahl, finden sich bei vielen Agaricinen-Arten [bei manchen Arten, wie es scheint, nur inconstant] noch andere, mehr oder weniger in dieLänge ausgedehnte, fast immer die Tetraden überragende, übrigens verschieden gestaltete, Hervor-ragungen, „Nebenkörper, Paraphysen" (T. III. F. 24, 25; 1V.7, 8; V. 18-21; VI. 10,11; VII.11-14; VIII. 19-25), welche man in sehr vielen (vielleicht in allen?) Fällen nur für abnorm verän-derte Träger zu halten bat.
Es gehören hiebet 1 die Pileati und ein Theil der Clavati Fr. In der Regel nämlich ist diePilzfrucht mehr oder weniger hutförmig oder doch flach ausgebreitet und auf ihrer unteren Fläche(welche jedoch bisweilen durch Umkehrung zur oberen wird) mit dem Hymenium bekleidet; mannennt sie dann Hut (pileus). Anderemal ist sie mehr keulenförmig (Keule, claca) oder cylin-drisch oder vielästig p.p. und mehr allseitig mit dem Hymenium bekleidet.
Auf diese und die folgende Unterordnung (Ileloellacci) nebst einem Theil der Ordnung Ga-siromyectes passt am besten die meist in vager Bedeutung gebrauchte Benennung Fleischpilze,Sarcomycetcs.
Gattung: AgaVlCUS. Blätterpilz.
Synon. Agarici specc. rann. — Agaricus, Ammiila, Russvia, Lactaria, Coprinus. Pers. Disp.62 sq. — Amanita et Agaricus. Pers. Syn. 246, 257. — Amanita, Agaricus, Russula, Coprinus.Iik. Obss. 1. 36,37. — Agaricus. Fr. S. m. 1. 8. — Amanita, Agaricus, Coprinus. Iik. Hdb. 272, 274,286. — Agaricus, Rhipidium, Scajihophorum. Waiir. II. 634,742,743.
Wesentlicher Charakter. An der Unterseite des Huts senkrecht stehende, vom Umfangzur Mitte gerichtete, auf beiden Flächen mit dem Hymenium bekleidete, Blätter (Lamellen,lamellae).
Beschreibung. Der, meistens gestielte, fleischige, fleischig-zähe< 54 ) oder häutigeHut, dessen
die abgefallenen KcimkUrncr hei 700, gezeichnet. Dl übrigens dasAuge die Gegenstände unter dem Mikroskop nicht an jedem Tagegleich gross sieht, und die Figuren genau in der Grösse meinerUriginalzeichaungen wiedergegeben sind, so darf man nicht erwar-ten, die Figuren immer in dein wahren Verhältnis» vergrössert zu
finden. Zur Kenntniss der wahren Grösse der Keiraklirncr, welcheallein von besonderem Interesse ist, dienen meine milromctrischcnAngaben.
(34) Hauptsächlich der lederähnlichen Zähigkeit ween hat mandie Gattung l.mtiiius abgesondert.
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