Aethusa Cynapium. Hundspetersilie.
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von der innern (flachen) und 15. der äufsern, convexen Seile (vergröfsert). — 16. Eine der Länge nachdurchschnittene Achene (vergröfsert). — 17. Dieselbe noch starker vergröfsert. — 18. Ein junges Pflanz-chen mit den ersten Blättern (nat. Gr.).
A E T II ü S A. (Gleifse.)
(PENTANDRIA DIGYNIA.)
Kelchrand undeutlich. Blumenblätter ungleich mit einem verkehrt - herzförmigen, eingebogenenLappen. Frucht eirund-rundlich; jede Achene 5-rippig; die Rippchen gekielt, die Seitenrippe raudständig.Fruchthalter frei, gesondert.
AETHUSA CYNAPIUM. Hundspetersilie.
Gartenschierling, Glanzpetersilie, Gleifs, Gleifse, Güsse, Greifs, tolle Petersilie, Katzenpeterlein,
Krötenpeterlein, Petersilicnschierling, kleiner Schierling, Hundsdill, Tobekraut, faule Grethe, Guris. __
Franz. Aethuse ä forme de persil; petit cigue; cigue pcrsillee, le persil des fous. — Ittd. Cicuta mi-nore. — Span. Cicuta menor, opio de perro. — IIoll. Tvinscheerling, Hondspetersilie. — Dan. VildPetersilie. — Schmed. Vild Persilja. — Engl. The lesser hemlock.
Synonym. Aethusa Cynapium. Linn. spec. plant, cd. 2. I. p. 367. — Houttuyn, Linn.Pflanzern) st cm Bd. FI. S. 134. — Willd. spec. plant. T. I. P. II. p. 1446. — Schult es Syst. veg.Fol. FI. p. 454. — Spreng. Syst. veg. Fol. I. p. 894. — Mert. u. Koch üeutschl. Fl. Bd. II.p. 418. — Roth Ennm. I. 1. p. 891. — Hayne Arzneigew. Bd. I. tab. 35. — Gmclin Flor. Bad. I.p. 688. — Pollich palat. n. 295. — Schkuhi* Handb. I. p. 210. tab. 72. — Coriandrum Cynapium.Crantz. Austr. p. 211. — Roth Fl. germ. T. II. P. I. p. 346. — Sium Cynapium. Vcst. Manualep. 512. — Cynapium. Rivin. Pentqj). irreg. tab. 75. — Cicutaria fatua. Lobel icon. 2. p. 280. —Cicutaria apiifolia. J. Bauh. Ilist. 3. L. 27. p. 179. — Petroselinum caninum. Tabcrnaemont. Kräuterb.p. 273. — Cicutaria minor, Petroselino similis. C. Bauh. pin. p. 16.
Wesentlicher Charakter. Blätter doppelt und dreifach gefiedert; die Blättchen fiederspaltig,Zipfel eingeschnitten, die Einschnitte länglich oder linienförmig. Hiillchen länger als die Döldchcn. AeufsereFruchtstielchen doppelt so lang als die Frucht.
Beschreibung. Wurzel einjährig, spindelförmig, oft ästig, bräunlich - weifs, mit zahlreichen,mehrfach zerästeten Fasern und Zasern.— Stengel aufrecht, 1 — 4 Fufs und darüber hoch, gestreift, kahl,röhrig, einige Zoll (2 — 3 und mehr) über der Wurzel einfach, später aber gezweitheilt sich veräsiend,graugrün, oft purpurfarbig gefleckt oder angelaufen. Acsle mehr oder weniger zahlreich und von verschiede-ner Länge.— Blätter wechseis weis, zusammengesetzt, kahl, matt-glänzend. IF'urzelblütter lang gestielt,gedreit; ßlättchen fast rundlich-eirund, an der Basis keilförmig, meist dreilappig; Lappen mit eirunden oderlänglichen, ungleichen Zipfeln, die fast eirunde, mit einer weifsen Vorspitze versehene Zähne tragen. Unter-ste (d. h. unter der Verästung des Stengels stehende) Slcngclblällcr wie die Wurzclblättcr, nur die Zähnelänger. Mittlere und obere Stcngclblütter doppelt-zusammengesetzt-gefiedert. Blättchen eirund, ,drei - oderfünftheilig-fiederspaltig. Läppchen ungleich gezähnt. Zähne länglich oder, besonders die Endzähne, linien-förmig-länglich. Oberste Stcngclblütter nur einfach-zusammengesetzt-gefiedert, mit eirunden, lanzettförmi-gen Blatt chen. Blattstiele fast halbstielrund, dicht, auf der Oberseite mit einer Rinne, an der Basis in eineam Rande häutige, stengehimfassendc Scheide sich erweiternd. — Blumen in gipfel- oder astseitenständi-gen, zusammengesetzten Dolden, alle fruchtbar, die Randblumen de» Döldchen schwach strahlend. — All-gemeine Dolde vielstrahlig (zwölf- bis sechszehn- und mehrstrahlig), halbkuglich, fast eben. Döldchen
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