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1 (1834) Phanerogamen
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Aethusa Cynapium. Hundspetersilie.

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von der innern (flachen) und 15. der äufsern, convexen Seile (vergröfsert). 16. Eine der Länge nachdurchschnittene Achene (vergröfsert). 17. Dieselbe noch starker vergröfsert. 18. Ein junges Pflanz-chen mit den ersten Blättern (nat. Gr.).

A E T II ü S A. (Gleifse.)

(PENTANDRIA DIGYNIA.)

Kelchrand undeutlich. Blumenblätter ungleich mit einem verkehrt - herzförmigen, eingebogenenLappen. Frucht eirund-rundlich; jede Achene 5-rippig; die Rippchen gekielt, die Seitenrippe raudständig.Fruchthalter frei, gesondert.

AETHUSA CYNAPIUM. Hundspetersilie.

Gartenschierling, Glanzpetersilie, Gleifs, Gleifse, Güsse, Greifs, tolle Petersilie, Katzenpeterlein,

Krötenpeterlein, Petersilicnschierling, kleiner Schierling, Hundsdill, Tobekraut, faule Grethe, Guris. __

Franz. Aethuse ä forme de persil; petit cigue; cigue pcrsillee, le persil des fous. Ittd. Cicuta mi-nore. Span. Cicuta menor, opio de perro. IIoll. Tvinscheerling, Hondspetersilie. Dan. VildPetersilie. Schmed. Vild Persilja. Engl. The lesser hemlock.

Synonym. Aethusa Cynapium. Linn. spec. plant, cd. 2. I. p. 367. Houttuyn, Linn.Pflanzern) st cm Bd. FI. S. 134. Willd. spec. plant. T. I. P. II. p. 1446. Schult es Syst. veg.Fol. FI. p. 454. Spreng. Syst. veg. Fol. I. p. 894. Mert. u. Koch üeutschl. Fl. Bd. II.p. 418. Roth Ennm. I. 1. p. 891. Hayne Arzneigew. Bd. I. tab. 35. Gmclin Flor. Bad. I.p. 688. Pollich palat. n. 295. Schkuhi* Handb. I. p. 210. tab. 72. Coriandrum Cynapium.Crantz. Austr. p. 211. Roth Fl. germ. T. II. P. I. p. 346. Sium Cynapium. Vcst. Manualep. 512. Cynapium. Rivin. Pentqj). irreg. tab. 75. Cicutaria fatua. Lobel icon. 2. p. 280.Cicutaria apiifolia. J. Bauh. Ilist. 3. L. 27. p. 179. Petroselinum caninum. Tabcrnaemont. Kräuterb.p. 273. Cicutaria minor, Petroselino similis. C. Bauh. pin. p. 16.

Wesentlicher Charakter. Blätter doppelt und dreifach gefiedert; die Blättchen fiederspaltig,Zipfel eingeschnitten, die Einschnitte länglich oder linienförmig. Hiillchen länger als die Döldchcn. AeufsereFruchtstielchen doppelt so lang als die Frucht.

Beschreibung. Wurzel einjährig, spindelförmig, oft ästig, bräunlich - weifs, mit zahlreichen,mehrfach zerästeten Fasern und Zasern. Stengel aufrecht, 1 4 Fufs und darüber hoch, gestreift, kahl,röhrig, einige Zoll (2 3 und mehr) über der Wurzel einfach, später aber gezweitheilt sich veräsiend,graugrün, oft purpurfarbig gefleckt oder angelaufen. Acsle mehr oder weniger zahlreich und von verschiede-ner Länge. Blätter wechseis weis, zusammengesetzt, kahl, matt-glänzend. IF'urzelblütter lang gestielt,gedreit; ßlättchen fast rundlich-eirund, an der Basis keilförmig, meist dreilappig; Lappen mit eirunden oderlänglichen, ungleichen Zipfeln, die fast eirunde, mit einer weifsen Vorspitze versehene Zähne tragen. Unter-ste (d. h. unter der Verästung des Stengels stehende) Slcngclblällcr wie die Wurzclblättcr, nur die Zähnelänger. Mittlere und obere Stcngclblütter doppelt-zusammengesetzt-gefiedert. Blättchen eirund, ,drei - oderfünftheilig-fiederspaltig. Läppchen ungleich gezähnt. Zähne länglich oder, besonders die Endzähne, linien-förmig-länglich. Oberste Stcngclblütter nur einfach-zusammengesetzt-gefiedert, mit eirunden, lanzettförmi-gen Blatt chen. Blattstiele fast halbstielrund, dicht, auf der Oberseite mit einer Rinne, an der Basis in eineam Rande häutige, stengehimfassendc Scheide sich erweiternd. Blumen in gipfel- oder astseitenständi-gen, zusammengesetzten Dolden, alle fruchtbar, die Randblumen de» Döldchen schwach strahlend. All-gemeine Dolde vielstrahlig (zwölf- bis sechszehn- und mehrstrahlig), halbkuglich, fast eben. Döldchen

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