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1 (1834) Phanerogamen
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RöIn*iere Rebendolde.

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Filipendula aquatica. J. Baub. Tiist. 3. Lib. 27. p. 191. Filipcndula palustris secunda. Tabcmaemont.Kräutcrb. p. 421. ß. Foliolis foliolovum radicalium lutioribus. Ocnanlhe Tabernaemontaui.Gmel. Badens, n. 337. Schultes Oestr. Fl. II. n. 1095. Oenanthe aqualica repcns. Camerar.Epit. p. 611. Oenantbe aquatica. Lobel Icon. I. p. 731. Oenaulhc s. Filipcndula Rulae folio. Job.Baub. Ilist. 3. Lib. 27. p. 192. Filipendula palustris prima. Tabcrnacmont. Kräutcrb. p. 421.

Wesentlicher Charakter. Wurzel faserig, oft mit eingemischten Knollen. Wurzelblättcr 2-und 3-fach gefiedert; Blältchen derselben flach, zwei-, drei- oder vielspaltig. StengcIMätter einfach gefie-dert, Blätteben linealisch, einfaeb oder 2 3-spaltig, stielrund und wie der Blattstiel röhrig. AllgemeineHülle fehlend. Früchte kreiseiförmig.

Wurzel faserig, die Fasern bei den Jüngern Pflanzen büschelförmig, bei den altern Pflanzen amuntersten Thcile der Pflanzen ebenfalls büschelförmig stehend, aufserdem aber auch aus den Gliedern desaufsteigenden Stockes quirlförmig hervortreibend. Die Fasern der auf trocknern Wiesen -wachsenden Indivi-duen mit länglichen Knollen untermischt. Stengel aufsteigend oder aufrecht, 1 3 Fufs hoch, stiel-rund, gestreift, kahl, graugrün, an der Basis gelenkig und aus den Gelenken Wurzeln und lange, fadenför-mige Sprossen treibend, oben zweitheilig. Blattet langgestielt. Blattstiele gesebeidet, die Scheiden röh-richt, gestreift, an der Basis erweitert, stengelumfassend. Die untersten Blätter dreifach-zusammengesetzt-gefiedert, die untern doppelt-zusammengesetzt-gefiedert, die Blättchen derselben länglich oder linienförmig,flach, an der Basis keilförmig, zwei- bis drei-spallig oder zähnig; die obern (bei dem blühenden Gewächsmeist nur allein vorhandenen) Blätter (Stengelblälter) einfach gefiedert, die Blältchen länglich oder linien-förmig, hohl, einseitswendig, bei den untern Stengelblältern oft 2-spallig, bei den obern ganz. Blüthen-stand zusammengesetzte Dolden. Die Dolden mäfsig, 2 7-strablig, und daher 27 von einer viel-bläftrigen Hülle umgebene Döldchen tragend, ohne Hülle oder nur mit einer einblättrigen unterstützt. DieStrahlen ziemlich kurz, etwas verdickt. Die Döldchen vielblumig; die blumenfragenden halbkuglig, diefruchttragenden fast kuglig. Die Blumen verschieden gestaltet, 5-blättrig, die äufscre Reibe (Strahlblu-men) in den Döldchen strahlend, langgestielt, (durch Verkümmerung) männlich und daher unfruchtbar; dieinnern (Scheibenblumen) sitzend und zwitterlich. Blättchen der Döldcbenhülle lanzettförmig, zugespitzt,halb so lang als die Stielchen. Kelch verschieden, bei den Scheibenblumen fünfzäbnig, mit gleichför-migen Zähnchen, bei den Strahlblumen fünfspaltig und aus zwei gröfsern, schmal lanzettförmigen Zipfeln unddrei zahuäbnlichcn bestehend. Blumenkronen fünfblätlrig, weift oder mehr oder weniger hell-pur-purrot!», vor dem Aufbiüben grünlich. Blättchen verschieden gestaltet; die der Schcibcnblumcn allevon gleicher Gestalt, fast eirund-lanzettförmig mit eingebogener Spitze und daher eingebogen-herzförmig er-scheinend; die der Strahlblumcn ungleichförmig-eingebogen-zweispaltig, die drei nach aufsen gerichtetengröfser als die zwei nach innen gerichteten, das mittlere der nach aufsen gerichteten das gröfsle von allen.Staubgefäße fünf. Staubfäden haarförmig; Staubbeutel rundlich. Blumenslaub länglich, unter Wasserbetrachtet eiförmig erscheinend. Stempel scheinbar einfach. Fruchtknoten scheinbar einfach, aberaus zwei verwachsenen bestehend, kreiseiförmig, mehr oder weniger winklig. Griffel pfriemförmig, blei-bend. ISarben einfach, stumpflich. Früchte (Doppclachcncn) dick, kreiselförmig, durch gegenseitigesDrängen unregelmäfsig-siumpfkantig, mit den bleibenden Kelchzähnen und den hakig werdenden Griffeln gekrönt.Frnchthalter, wegen Verwachsen seiner beiden Schenkel mit der flachen Seile (Berührungsfläche) derAchencn fehlend, daher die Früchte sehr zusammenballend und nicht leicht abfallend. Achencn auf dereinen (innern) Seite flach, auf der andern (äufsern) gewölbt. Die gewölbte Seite fünfrippig, die beidenäufsern Bippen randständig. Striemen sechs, vier nach der gewölbten und zwei nach der flachen Seile desSamens gewendet. Die Fruchthaut (Pericarphaut) sehr dick, der eigentliche Same nur klein, doch mitdeutlichen Häuten. Embryo klein, länglich, am obern Ende des sehr reichlichen Eivvcifscs. Der Kcimungs-