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1 (1834) Phanerogamen
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Lactuca Virosa.

beutet mit Anhangen, meist in eine Röhre verwachsen. Griffel 1. Narbe 2. Frucht: Achene.Sa amen eiweifslos. Meist Kräuter oder Stauden. Blätter verschieden stehend. In den verschiedenstenClimaten. Fast -fc der phanerogamischen Gesammtvegetation ausmachend.

CICHORACEAE oder LACTUCEAE.Cichorienartige oder Lattigartige.

Blumen alle zwitterlich, gezüngelt und fruchthar. Narbe während des Blühens gekrümmt. Enthal-ten weifsen Milchsaft.

LACTUCA. Salat.(SYNGENESIA AEQUALIS.)

Befruchtungsboden nackt. Allgemeine Hülle fast walzenförmig, mit dachziegelartig sich dek-kenden, am Rande häutigen Schuppen. Der völlig entwickelte Kelch (pappus Linn.) haarig oderfast federartig, lang gestielt.

LACTUCA VIROSA.

Giftiger Salat.

Giftiger Lattig, Stinkender oder stark riechender Salat, Wilder Lattig, Wilder Salat, Leberdistel, Sau-salat. Holl. Stinkende Salade. Dan. Stinkende Laktuk. Engl. The Strong scented letluce,the broad lettuce. Franz. La laitue vircuse. Portug. Alface brava.

Synonym; Lactuca virosa. Linn. Spec. plant, ed. II. p. 1119. Syst. plant, ed. Reich. P. III.p. 625. Houtt. Linn. Pßs. IX. 36. Willi Spec. plant. T. III. p. 1526. Roth Flor. Germ.T. I. p. 338. T. II. P. II. p. 258. Iloffm. Deutschi. Fl. P. I. p. 276. Spreng. Syst. vcg.Fol. III. p. 659. Engl, botan. t. 1957. Hook. Scot. 227. Haync Arzneigeiv. Bd. I. n. 47.Hayne Darstellung der Gewächse der neuen Prcufs. Pharm. Bd. II. p. 87. tob. 1. Lactuca agrestis.Cord. Ilist. 157. Lobel Jcon. 241. Endivia. Trag. Ilist. 268. Thesion Dalech. Ilist. 564.Lactuca sylvestris odorc viroso. C. Bauh. pin. p. 123. Buxb. Halcns. p. 174. Rupp. Jen. p. 207.Lactuca sylvestris lato folio. J. Bauh. Ilist. 2. p. 1002.

Wesentlicher Charakter. Blätter abgewandt, länglich -lanzettförmig, feinzähnig, an der Basispfeilförmig, am Kiele stachlich, die untersten ausgebuchtet.

Beschreibung. Wurzel einjährig, senkrecht, ästig, mit vielen Wurzelfasern, bräunlich-gelb.Stengel aufrecht,' stielrund, unten mehr markig, oben mehr röhrig, ästig, am untern Ende mit einzelnen,pfriemförmigen Stacheln besetzt, am obern unbewaffnet, überall weifsmilchend, zwei bis vier Fufs hoch, ris-penartig sich zertheilend Blätter wechselswcisstehend, sitzend, umfassend, abgewendet, feinzähnig, ge-kielt, am Kiele oder an der Mittelrippe mit kurzen, pfriemförmigen Stacheln besetzt: untere länglich-lanzett-förmig, buchtig, etwas wellenförmig, am Grunde pfeilförmig; obere ungetheilt, pfeil-lanzettförmig. Blu-men zusammengesetzt, viele auf einem gemeinschaftlichen Befruchtungsboden stehend und von einer, aus vielenblattartigen, am Rande) häutigen, dachziegelarlig sich deckenden Schuppen bestehenden, allgemeinen, vordem Aufblühen walzenförmig und nach dem Verblühen fast kugelförmig erscheinenden Hülle (involucrum)umgeben. Äufsere Geschlcchtshülle (Kelch) oberhalb des Fruchtknotens, auf einem Stielchen sitzend, fe-derartig, während der Fruchtreife lang' gestielt. Innere Geschlechtshülle (Blumenkrone), einblättrig,zungenförmig, am Ende abgestutzt, fünfzähnig, gelb, adrig. Staubgefäfse fünf: Staubfäden haarförmigden dritten Theil der Länge der Staubkölbchen ausmachend, mit dem untern Theil der Blumenkrone ver-wachsen. Staubhblbchen in eine oben gezähnte, an den Seiten gestreifte, gelbe Röhre verwachsen.