Dapqne Cneorttm. Rosmarinblättriger Seidelbast.
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, Wirkung. Alles von der Wirkung der übrigen Arten Gesagte pafst auch auf diese Art, nur scheinenwohl die Wirkungen etwas schwächer zu sein.
Anwendung. Die Rinde wird in den Gegenden, wo dieser Strauch häufig wächst, zu denselbenZwecken gebraucht wie bei uns der gemeine Kellerhals. In England baut man den Strauch in Gärten an-bei uns ist er nur selten in Töpfen.
Gegenmittel. Siehe beim gemeinen Kellerhals.
DAPHNE CNEORUM. Rosmarinblättriger Seidelbast
Rosmarinblättriger Seidelbast, Isiederlicgcnder oder wohlriechender Kellerbals, Leimstaude, Steinröschen,Steinröslcin. Böhm. Wonny. Franz. Daphne Camciee.
Synonym. Daphne Cncorum. Tratlin. Archiv I. p. 122. lab. 134. — Wikström diss. d. Da-phne p. 37. — Wikström Vetcnslcaps Academicns Handlingar for 1818. p. 301. — Spreng. Syst.<rc«. Vol. II. p. 237. — Bluff et Fingerh. Comp. Flor. germ. T. I. p. 503. — Dapbne Cneorum (zumTheil.) Linn. spec. plant, cd. Willi T. II. 422. — Persoon Syn. P. I. p. 435. — Guimpcl, Willd.Ilayn. Ott. Abb. deutsch. Holzart, t. 50. pag. 65. — Gmel. Bad. II. 158. — Jacq. austr. t. 426. —Willd. Bcrl. Baumzucht. S. 126. — Hayne dendr. Fl. S. 51. — Pollich palat. n. 3S0. tob. 1. fig. 4.— Schult. Östr. Fl. II. n. 1436. — Vcst mauuale p. 628. — Thymelaca Cncorum. Scop. Carniol. II.n. 464. — Cneorum Matthiol. suffrut. J. Bauh. hist. I. p. 570. — Casia Matthioli Chemelacae speciesTabcrn. Kraut erb. p. 1485.— ß. floribus albis. Thymclaea alpina linifolia humilior florc albo odoratissimoTournef. instit. p. 504. — D. Cneorum ß. Gmel. Fl. Bad. II. p. 160.
Wesentlicher Charactcr. Jüngere Äste fast filzig-weichbaarig. Blätter lederartig, immergrün,schmal, umgekehrt-eirund-lanzettförmig, stachelspitzig. Geschlechtshüllen an der Röhre aufserhalb filzig,weichhaarig.
Beschreibung. Wurzel lang, vielästig, oder fast spindelförmig, holzig, zähe. — Stamm strauch-artig, vielästig, eiuen halben bis ganzen Fufs hoch; Aste bei den wilden Gewächsen nicderliegend, selbst hieund da wurzelnd, weit ausgebreitet, aufsteigend, in einen spitzen Winkel vom Stamm abgehend, mit einergelblich - graubraunen oder grauen, mit feinen Einrissen versehenen Rinde bedeckt, die jüngeren und jüngstenÄste filzig-weichhaarig, die jungem Triebe meist zu vier unter und neben den Blüthenbüschcln, nicht ausKnospen hervortretend, die Früchte daher astachselständig werdend. — Blätter zerstreut, kurz gestielt, um-gekehrt-eirund-lanzettförmig, oder zuweilen lanzett-liuienförmig, stumpf, mit einer kleinen Vorspitzc,einen halben bis \ Zoll und darüber lang, 1—2 Linien breit, aus dem gclblicligrünen ins graugrüne fallend,kahl, auf der Unterseite matter und mit einer stark vortretenden Mittcliippc verschen, auf der Oberseite überder Mittelrippe gefurcht. Die Blätter an der Basis der Jüngern (blüthentragenden) Triebe kürzer und nachunten zu kleiner und schuppenähnlich (gleichsam in Ausschlagsschuppcn übergehend). Die jungem undjüngsten Aste weichhaarig-filzig. Die Jüngern Triebe bei den blühenden Gewächsen, meist vier unter undneben den Blumenbüscheln; die Früchte daher astachselständig werdend. — Blumen sehr kurz gestielt, iugipfelständigen, kopfförmigen, vielblumigcn (16- und mchrblumigcn) Büscheln. Geschlechtshüilc blumen-kronenartig, einblättrig, aus dem trichterförmigen ins präsentirtellerförmige übergehend, pnrpurrosenroth oder■weifs; die Bohre ziemlich lang, heller gefärbt, am Grunde grünlich, aufserhalb weichhaarig; Zipfel vier, ei-rund, zugespitzt, fast flach ausgebreitet, nur die Spitzen etwas nach unten gebogen. — Staubgefäfse acht,je vier in doppelter Reihe der Röhre der Gcschlechtshüllc eingefügt; Staubfäden sehr kurz; Staubkölbchcnlänglich, zweifächrig. — Stempel: Griffel 1, kurz, rundlich. Narbe kopfförmig, behaart. Fruchtknoten
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