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Daphne Laureola. Immergrüner Seidelbast.
Knospe (<5) und der Blumen in der Blumenknospe (e) zu sehen (vergr.). — 11. Der Qucrdurchschnilt einerBlattknospe (vergr.). — 12. Ein Abschnitt eines Zweiges, um die Gestalt der Blattnarbe (4) mit der darüberstehenden Blumenknospe zu zeigen (vergr.). — 13. Die keimende Pflanze mit den Cotyledonen (1;). — 14. EinDurchschnitt des Eies während der Befruchtung (n. Trcviranus a.a.O. Tafi. f. 48.) a. Fruchtknoten mitdem weiblichen Zeugungstheile. b. Höhle, worin zellige Fäden zum Ei gehen, c. Höhle des Eies. d. Innere,e. äufsere Samenhaut. f. Grundlage der Schaale, welche noch mit einer Lage von Zellgewebe umgeben ist. —15. Eine Entwickelungsstufe des Embryo (ebendaher F. 5i.J. a. Embryo, b. Eiweifs, b.b. Höhle desselben.c. Innere, d. äufsere, e. schaalige Haut. f. Gefäfsstrang, welcher durch eine Öffnung der Schaale in dieäufsere Haut tritt.
DAPHNE LAUREOLA.
Immergrüner Seidelbast.
Immergrüner Seidelbast, Seidelstaude, Seidelbaststaudc, Kellerhals, immergrüner Kellerhals, Lorbeerkraut, Lor-beers! aude, Lorbeerdaphne. — Franz. Laureole oder Daphne* Laureole. — Engl. Laurcl-leaved Mczercon,
oder Spurge LaureL — Italien. Laureola Fruzzicona. — Portug
Mezereo menor.
Laureola macha oder
Synonym. Daphne Laureola. Lina. Spcc. pl. cd.3. p. 510.,- Syst. pl. ed. Reich. P. II. p. 192. —Houtt. Linn. Pßs. III. S. 466. — Linn. Spcc. plant, ed. Willd. T. II. P. I. p. 418. — Spreng. Syst.reg. Vol. II. p. 236. — Persoon Synops. P. I. p. 435. — Hayne Arzn. Ii. 3. n. 44. — Abbild, deutsch.Holzart, v. Guimpel, Willd., Hayne, Otto S. 64. t. 49. — Hayne dcndrol. Fl. S. 50. — Willd.Baumz. S. 124. — Gmel. Bad. n. 593. — Schult. Östr. Fl. II. n. 1435. — Jacq. austr. t. 183. —Hoffm. Deutschi. Fl. P. I. p. 136. — Roth Enum. P. I. sect. 2. p. 173. — Thymelaea Laureola. Scop.Carmii. cd.2. n. 463. Thymelaea foliis perennantibus etc. Hall. Jiclv. n. 1025.— Laureola Dodon. pempl.p. 365. — Blackw. t. 62. — Laureola sempervirens flore viridi, quibusdam Laureola mas. C. Bauh. pin.p. 662. — Tournef. inst. — Daphnoides cum flore. Tabernacm. Kraut erb. S. 1483.
Wesentlicher Charactcr. Blätter lederartig, kahl, immergrün, umgekehrt-eirund-lanzettförmig.Blumen in blattüberständigen, hangenden, wenigblumigen Trauben. Geschlechtshüllen kahl.
Beschreibung. Wurzel ästig, holzig. — Stamm strauchartig, aufrecht, ästig, mit grüner Rindeund einem schwarzgrauen und schwarzbraunen Oberhäutchen, zwei bis 4 Fufs hoch. Aste zerstreut, weit-läufig stehend, hie und da nach oben mit den halbmondförmigen, unter der Mitte des obern Randes ein Ge-f.ifsbihidel zeigenden Blattnarbcn bedeckt. Die Jüngern Äste mit grünbrauner, rissiger Oberhaut. — Blätteran den Spitzen der Äste zerstreut, ziemlich dicht, lederartig, immergrün, etwas nach unten gebogen, umge-kehrt-eirund-lanzettförmig, gegen die Basis schmaler, spitzig (mit gekrümmter Spitze) ganz, gauzrandig, kahl,auf der Oberseite dunkelgrün, glänzend, auf der Unterseite matter, mehr gelbgrün, die mittlem des Zweigesdie gröfsesten. — Blumen in blattüberständigen, gestielten, überhangenden, vier-, fünf- und mehrblumigendoldentraubenartigen Trauben, die kürzer sind als die Blätter. Blumenstiel kahl, grünlichgelb, mit grünlich-gelben, eirunden, coneaven, an der Spitze stumpfen Nebenblättern. — Geschlcchtshülle einblättrig, teller-förmig-trichterförmig, grünlicbgelb. Röhre walzenförmig, viel länger als der Rand. Rand viertheilig, zuwei-len fünftheilig. Zipfel eirund, spitzig, mit eingebogenen Rändern der Spitze.— Staubgefäfsc acht. Staub-fäden kürzer als die Staubkülbchen, der Röhre der Geschlechtshülle eingefügt, in doppelter Reihe. Staub-kollichcn länglich, aufrecht, zweifächrig. — Stempel: Fruchtknoten eiförmig. Griffel kurz. Narbe kopf-förmig, niedergedrückt-flach. — Frucht: Steinfrucht eiförmig, etwas spitzig, bläulich-schwarz, beerenartig,cinnüssig. Nufs länglich-eiförmig, am obern Ende zugespitzt, mit schwarzbrauner, zerbrechlicher, äufserlichglänzender und von einem graugelbbraunen Häutclien bedeckter Schaale; am untern Ende mit einem in derMitte vertieften Höcker, von dem an einer Seite die leistenförmige, mit der Colyledonenspalle sich kreuzendeRaphc nach dem zugespitzten obern Theil des Samens aufsteigt. — Same einer, von der Gestalt der Nufs,