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1 (1834) Phanerogamen
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Paris Quadrifolia.

Syst. veg. Fol. II. p. 261. Haync Arzn. B. 3. n. 7. Sclikuhf Ilandb. I. p. 314. t. 109. SturmDeutscht. Fl. I. fasc. 12. Fl. Dan. t. 139. Besser Gallic. n. 479. Schult. Öslr. Fl. 2. n. 1467.Gärtn. d. fruet. II. p. 19. t. 83. W #»#/. £o*. *«& 7. Tillands zV. 32. Plenlj lab. 311. Re-dout. Liliac. IV. t. 226. Mayrhoff ß. mon. t. 35. Herba Paris. Matth. p. 1193. J. Bauh. hist.3. p. 613. Aconitum saluliferum. Tabern. hist. p. 720. Paris Rivini. Rupp. Jen. p. 94. Solanum(juadiifolium baeeifemm. C. Bauli. pin. p. 167. Aconitum pardalianchcs. Fuchs hist. 87. ic. 48.

Wesentlicher Charactcr. Blätter vierfach. Blatter der innern Geschlechtshülle kürzer als dieder äufseren.

Beschreibung. Wurzel wurzclstockig, etwa von der Dicke eines Gänsekiels, wagerecht, kriechend,gelblichbraun, gelenkig, die Gelenke durch die nach dem Ilcrvortrcibcu des Stengels absterbenden Stcngel-6cheidcn geringelt und an den Seiten zwischen je drei und vier Gliedern mit halbmondförmigen (von denabgestorbenen Stengeln herrührenden) Narben*) versehen, verschieden gebogen, gelblichbraun, mehrere flei-schige, etwas geschlängelt«, ziemlich dünne Wurzclfascrn hervortreibend, an der Spitze einen Stengel tragend,zu dessen Seite aus einer Scheide eine gekrümmte Knospe hervortritt. Stengel aufrecht, etwas aufstei-gend, einfach, stielrund, glatt, kald, einen halben bis ganzen Fufs hoch, grün, mit bräunlich -purpurrotb.cnStreifen und Flecken, an dem unter der Erde befindlichen Theilc weifs, nur an der Spitze oder gegen dieSpitze hin Blätter tragend," einblumig, einjährig, bei den fruchttragenden mit, der Fruchtreife, bei den un-.fruchtbaren früher absterbend. Blätter bei den altern Pflanzen vier, seltener fünf oder gar sechs, beiden jüngeren (vielleicht Samenpflanzen?) zuweilen nur zwei oder drei, fast sitzend, in Form eines Sterns ge-stellt, eirund, ziemlich stumpf zugespitzt, am Grunde verschmälert, ganz, ganzrandig, am Rande mit kleinen,weifslichen, zahnförmigen Drüschen, kahl, gelbgrün, nervig-adrig, die Nerven und Adern auf der glänzendenUnterseite stark vortretend, Oberseite mit schwächerem Glanz. Blumen einzeln, gipfelständig, lang ge-stielt; Blumenstiel aufrecht, gestreift, etwas gedrehet. Aufscrc Gcschlfchtshüllc kclehartig, vierblättrig,bleibend; Blättchen lanzettförmig, spitzig, ganzrandig, dreinervig, gelbgrün, länger als die der innern, beimBlühen und nach demselben zurückgekrummt, vor der Entfaltung dachziegelförmig gcgeneinandcrgclegt undan der Spitze gedrehet. Innere Geschlechtshülle blumenkronenartig; Blättchen liuienförmig, spitzig, vielschmaler als die Kclchblättchcn, zurückgekrummt, grünlichgelb, bleibend. Staubgcfäfse acht; vier denBlättern der äufsern, vier denen der innern Gcschlechtshülle gegenüberstehend, ausgebreitet, unter demFruchtknoten am Grunde der Gescldcchtshüllblättcr eingefügt, nach dem Verblühen noch bleibend; Staui-lölüchcn länglich, gedoppelt, die einzelnen zweifächrig, unter der Mitte der Höhe der Staubfäden angeheftet;Staubfäden pfriemförmig, grün, an den Seiten unter der Mitte die Slaubkölbchen tragend und dieselbenmit ihrer pfriemförmigen Spitze überragend. Stempel: Fruchtknoten unvollkommen vierseitig, durchvier Furchen unvollkommen vierlappig, oben etwas abgestutzt, unten gerundet, die Lappen in der Mitte miteiner Längsfurche durchzogen, vierfächrig**), vicleiig, die Scheidewände der Fächer den vier Hauptfurchcndes Fruchtknotens gegenüberstehend; die Eichen rund, in jedem Fach in doppelter Reihe, dem innern Win-kel der Scheidewände angeheftet; Griffel vier, aufrecht -abwärtsstehend, mit der Spitze zurückgekrümmt,am Grunde miteinander verbunden (gleichsam auf einem kleinen Sticlchen sitzend), kürzer als die Staub-gefäfse; Narben mit zahlreichen Drüsenhöckerchen. Frucht: Beere fleischig, rundlich, vierseitig, nieder-gedrückt, mit den Spuren der Griffel gekrönt, graulichblau, vierfächrig; Fächer 2 4-sämig; Fleisch mitblauem, wässrigem Safte. Samen rundlich -dreieckig, auf der Nathseitc etwas zusammengedrückt, röth-

*) Aus der Zahl dieser Stengeliiarben kann mani daher das Alter eines vorliegenden Individuums bestimmen.) Es kommen auch Individuen mit 5 Blättern der äufsern und 5 d«r innern Gescldechtshülle, 10 Staubgefäfscn,5 Griffeln und fünf fächrigem Fruchtknoten vor. Schrank Bair. Fl. B. I. S. 673.; Gmel. Fi. Bad. IL 195.