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Joseph der Zweite : Eine Skizze ; Mit einer Abbildung Sr. Kaiserl. Königl. Maj. in Kupfer gestochen ; Die Aussicht in die künftige Regierung Josephs ; Mit vermehrten Beilagen
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die Freude über diese Geburt vorzubereiten, daßes dir Schlacht bei Molwiz desto eher verschmer-zen konnte. Josephs Geburt wog auch wirk-lich Theresien den Verlust ganzer Länder auf,nnd sie tröstete sich, beim Empfange widrigerBottschaften, mit dem Gefühle, eine glückli-che Mutter zu seyn. —

In der Geschichte eines Mannes, der durchAnstalten und Thaten die Aufmerksamkeit derWelt nach sich hin lenkt, ist nichts merkwürdi-ger, als die Geschichte seiner Erziehung. Sieerklärt, wie es gekommen ist, daß er der Mannwurde , der er «st. Wenn man auf der einenSeite den Hang Theresicns zur Andächtelei,auf der andern den feßelfreien Geist Josephs be-trachtet, der Religion liebt, ohne das Wesent-liche derselben in äußerlichen Dingen zu suchen— wenn man bedenkt, wie sehr die Mutter da-für gesorgt haben mag, daß der Sohn nach ih-ren Grundsätzen erzogen würde, mithin diesesgewiß nur durch Geistliche geschahe —wenn mansich erinnert, daß Franz der Erste kein Kriegerwar, und Joseph die Soldaten so vorzüglichliebt: so sieht man sich begierig nach dem Man-ne um, der den jungen Prinzen bildete, undfindet ihn—nicht! Diese Lüke von der Erzie-hungszeschichte Josephs wird also wohl erstkünftig ausgefüllt werden, wenn man erfährt,wessen Umgang der Kaiser m seinen Jugend-jahren am meisten liebte, und was er für Bü-

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