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In den lezten Jahren seiner Regierung hatteLeopold die Aussicht, den erloschenen SpanischenStamm des Habsburgischen Hauses in einemZweigs des Seimgenwiederausblühenzu sehen.Der Sieg bei Höchstadt, * *) der lezte, den ererlebte, schien diese Hoffnung zu gründen—und die darauf folgenden bei Ramillies, **)Turin ***) und Malplaguet ****) erhöheten sie.Allein die Treffen bei Rumersheim *) undDcnam, die PolitikTallards und Boling-brokcs, vorzüglich aber der frühe Tod seinesNachfolgers, ***) zerstörten den Prospekt aufden Spanischen Thron.
Joseph der Erste hat nur sechs Jahre regiert.Aber diese kurze Zeit zeigte ihn als den Regen-ten , der sich nicht, wie fein Vater von den Je-suiten leiten ließ. Er gab den Protestanten inSchlesien viele Kirchen zurüke, auf die Vorstel-lung Karls des Zwölften. Mehr zu thun, hin-derte ihn der, 'gegen alle Seiten zu führende,Krieg. Ob sein Tod gewaltsam war? muß einstdas Famiiienarchiv des Kavaliers erläuteren,auf welches das Publikum aufmerksam gemachtwurde ****). Hatte er länger gelebt, so wäre,statt des Bourbonschen, ein Oesterreichischssoder Habsburgisches Famtlienbündmß ge,schloffen worden.
Ihm
*) I- 1704. **>1706. »**) 1709. E*) i-,o9.
*) ,709. -*) 1712. *«)I7II. **^)S.Wrkdtt
lins Chronol. B. n. S- Z48.