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Lessvs Oratorivs Iosepho Clementi Bavaro Archi-episcopo Et Electori Coloniensi pie parentans Ad Exeqvias In Metropolitana solenni apparatv Peractas : Das ist: Traur- und Lob-Predig Zu Unsterblicher und Ruhm-würdigster Gedächtnus Des Hochwürdigsten und Durchleuchtigsten Fürsten und Herrn/ Herrn Josephi Clementis Weyland von Gottes Gnaden Ertz-Bischoffen zu Cölln/ ... Mit Vorstellung Ertz-Bischofflicher und Chur-Fürstlicher Hoch-fürnehmen Tugenden/ bey Feyrlichster Ertz-Bischoff- und Chur-Fürstlicher Leich-Besingnus mit unterthänigstem Respect Vorgetragen
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9
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d D L L d>l 8 durch Gottes Seegcn glücklichst entsprossen. Von diesemhat Er an Sich geerdet die großmütige Bayerische Löwen-Ar! / so nichts gerin-ges oder mittelmäßiges an sich harz sondern allzeit zu großen und hohen Dingmhinauß zieüt. Von welch r Arr lacirus I,b>. 4 ./U-maI.frey herauß gesagt: Oprimimorwlium alritlimL pcrunc. Die allerbeste unter den Menschen zielen zur <</p,tzund zum Gipste! der Höhe. Von diesen hat Er ebenfals ererbet die Alt-BayerischeGottsecligkcit/ so Ihn wie ein H. Mutter in ihrer Schoß durch all ersinnliche Re-ligions-Zucht-Lcbens-und Sitten-Lehr / durch all erdenckliche Andachts-Übungenin Kirchen / in Englischamd Mananischett boäalicäten / zu höchsten Hoffnungensorgfältigst austcrzogm / dergestalt / daß Er der Alt-Bayerischen Stamm Artnachahmend/ den angmbtenAlbCatholtschen Glaubms-Eisscr/ heiligen Kcffc^,Ehrbietsamkeit und vollkommenen Gehorsam gegen den H. Römischen Stuhl undKirchen; in 8>imma die Ehr Gottes/ alle Andacht undGottseeligkeit überall odererst einführen würde/ oder mercklich vergrößeren.

Und wäre dü,c Hoffnung destomchr gegründet/ durch das annoch frisches Amdenc^N der Dreyen nach einander außdem HaußBam-en Glo?"eichjsten Churfür-sten von Cölln lVl/eXI^II.1^1 , MDI^^DI , LK^L8VI,

durch Deren glückueugsie und niemahlen gnug-am zu preisende Iugürung / zuDeren unsterblichem Nach-Rudm/ dieses Hah-Ertz Suffr/ in gefährlichstenZeüen deS ciur-iffenden Lurherthumbs von aller Neuerung und Unwesen w>e einAug'Avffe! jederzeit rein und unbeschä.diget erhalten worden.

Dickes nun alles nachdem die Göttliche ?roviäcntz «md Fürsichtißkeit durch denH. Geist denen der Zeit versammlrtekl Hohen Wahl-Herren / vor Augen gelegt/was tonte weiteres Bedrucken übrig seyn/ da ein so gewaltiges Gewicht BayerischerSeits aust dir Waag käme? Man schritte jo dan freudig und wohnumuthet zur or-dentlich (kanonischer Wahl / nack vorhergangen r Anruffung des H. Gastes :Ollcnäe c^ucm elcgcrrx cx ltts cluob>u8 unum. (a) Zeigt Uns / wUthM Du NUßdiest bevden erwöblet hust ^ 8orcc8 mirrunrur in ÜMIM , süä ä Domino een' 4 >s-

ranrur. (l> - Die Löß werden in den Schoß geworffen: aber sie werden vondem Herrn gemaMct.

Man gibt ie Stimmen von sich / man eröffnet das 8crurinium , §L ccae !Schaut ! dcciclir ÜN'8 , das Löß ist gefallen / nicht auff ^1.NU38, sondern auff/O8L?bI: Vivac )08LkDlU8 dI.LIUL^8 Hertzog in Bayercn ! s hörteman d,r Z^r in dics.m Hohen Thumb ) Vrvac i durch die gantze Sradt; Viv^rrdurchs gantze Ertz<Suffr / Vivac! durch Bayern / durchs Römische Reich / bißgen Wun / gen Rom !

Was brauche d-in ferneren Bew-isi / daß mein obiger Satz und Vor-spruch wahr sir' : Vo8 polmr 8^ineu8 8. blpiscopo? rc^cre Lcclctiüm Dci ? Daßder H. Geist selbst )08L?UlUlVl dDLi>4 gesetzt habe um Ertz-

Bischossen undGesimchen Churfürsten von Cölln/ zu regieren hiesige Cöllmsche

Kirch und gantzes Land ? So viel vom ersten Theil. Nun läßet uns zumAndern schreiten / und mercken / wie sorgfältig Unser in Gottruhender HErr/nach ?auli Ermalwu m an die Bi>schösse / acht gehabt auff die gantze Heerd.

K

(a ). i. verl. 24. (l,) krov. r 6. x.

An-