spürt, sich in die Lage an seinem Grabe ge-worfen , in weicher man ihn jezt erblickte.Fürst Karl, als er ihn im Aufheben schonsteif und kalt fühite, lies ihn erschrocken wie-der niederfallen, und sank betäubt zugleichneben ihm hin. Der Gärtner war eben mirseinen Leuten auf der andern Seite desBergs, mit Baumversetzen beschäftigt. Lan-ge lag der dankbare Fürst, mit, auf dieLeiche seines treuen Dieners gesenktem Haupt.Ein Strom von Thränen drang endlich ausseinen Augen hervor, und machte der imInnersten seines Herzens verschloßenen Weh-muth, Luft. Er richtete sich auf, bliebknieend, und faltete seine Hände bald genHimmel, bald umschlang er mit selbigen denverblichenen Greis.
„ O du mein treuester Diener und meinLester Freund — mein Rathgeber und meinLehrer — bist du nun dahin? muste doch die-ser Sommer der lezte seyn, wie du immersprachst? wollte es der Fürsehung nicht ge-fallen , dir wenigstens noch einen zu schen-ken ? "
„ Ach! du wurdest ihn gehabt haben,und vielleicht noch mehrere; aber du hast imDienste des Vaterlandes zuviel Kräfte auf-geopfert. Für mich und mein Volk hast duviel schlaflose Nächte gehabt, und hast durch