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Zweiter und lezter Theil (1786)
Entstehung
Seite
193
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Ehrenfeld hatte die Nacht unruhig hinge-brachk, und war um sich zu erquicken, früherals sonst noch, In den offenen Schoos derNatur herab geschlichen. Der Gärtner sah'ihn im Freien der ausgehenden Sonne ent-gegen beten; auch bemerkte selbiger, daß derGreis öfter,als gewöhnlich , aus der Laudeheraustrete; woraus er den Schluß machte,daß sich Ehrenfeld nach dem Fürsten umsehe.

Fürst Karl kam um eine Stunde spä-ter, als gestern. Eine heilige StMe herrsch-te um die Laube her. Karl erblickte denGreis schon von ferne, wie er vorwärts ge-senkt, mit gefalteten Händen , an seinemGrabe lag. Er schlich hinter einen Baum,um ihn in seinem Gebete nicht zu.störren.Ehrenfeld blieb unverruckt in seiner Lage. ,Dem Fürsten ward enger ums Herz. Ertrat hervor und machte einiges Geräusch.Ehrenfcld regte sich nicht. Der Fürst rieserst leise, dann laut, dann noch läuter: Va-ter Ehrenfeld! Vater Lhrenfeld l der Greishörte nicht. Nun sprang derFürst herzu,und versuchte ihn aufzurichten. Ehrenfeldwar tob. Vermuthlich hakte er in der Nachtschon zu verschiedenen malen mit dem T degekämpft, und war wohlbedächtlg so fiühln die Laube herab geschlichen, und hatte,als er den lezten herannahenden Kampf ge-N spürt,