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zu starke Anstrengungen deines Geistes ge-litten !"
„ Zu spät — ja Ehrenfeld — zu späthabe ich dich belohnt. Zehen Jahre eher;so hättest du doch einen Theil deines Lebensgenoßen. "
„ Doch du Edler wolltest nicht früherbelohnt sein. "
„ Aber ich hätte dir den Lohn aufbrin-gen sollen. "
„ Nun denn, verzeih', verzeih'mir!zu schwach war ich so, dir eine Vergeltungzu reichen, welche d-inen Verdiensten völliggenug gethan hätte. In höhern Weltenwird die Gottheit deine seltene Tugend mitSeligkeiten krönen, welche dir Genüge lei-sten. "
„ Unersezlich viel, Hab'ich durch dichverlohren. "
„ Unaussprechlich viel, Hab' ich dir zudanken. Wie ? hätte ich noch mehr von dirhaben wollen? "
„ Wärest du es nicht, der mich dieWeisheit, mein Volk zu regieren, lehrte?wärest du es nicht, der mein Herz zu Em-pfindungen der Menschlichkeit stimmte ? wä-rest du es nicht, der mich in die Herzenaller meiner Diener schauen lies ? der dieWahrheit mr jederzeit mit bescheidenemN 2 Ernst