Ehrenfelds Seite, fieng der Alte die Erzäh»lung davon an, und Theodor schrieb allessorgfältig in seines Vaters Schreibtafel auf-
Man hatte nun auf der einen Seitenicht mehr weit vom Strome. Ehrenfcldfragte nach selbigem, und ließ sich da, woder Wald am schmälsten war, durchführen.
Ehrenfeld, als er heraus kam: Wasfür eine trefiiche und auch den Greis nochbezaubernde Aussicht ist hier! Peter faßteIhn treuherzig um den Leib, neigte sich vor.wärts, und wies mit seinem Hagedornsie-cken nach den Bergen hin. O wenn wirerst dort werden hlnkommen, lieber Herr,da freuet einem das Herz recht im Leibe,wenn man herunter sieht.
Ehrenfel-: So! lsis da noch schöner?
Peter. O, das ist nicht anszufvrechen!besonders da, wo der Herr hochseliger, dasschöne Schloß hinbauete. Da ists nicht an-ders , als wäre man bey dem lieben Gottim Himmel, und guckte mit ihm von obenherunter ins Helle klare Paradies.
Ehrenfeld gieng mtt ge'altelen Händen,und blickte gestärkt, wie ein Jüngling, un-aufhörlich vor sich hin. Erst noch eine grosseWiese — dann der Strom mit seinen Fahr-zeugen —- jenseits desselben hohe bergigteUfer mit Fruchtbäumen und Wcinstöcken
be-