-4 Luaffan, Fürst von Ganscne-
Tannettine. Das k»mmt auf euch an.Kaffuenda. Euch? Wer ist —
Tannettine. Keine Frage mehr, erwarte.Kaffucuda Werde ich nicht mehr leiden,wenn ich besitze?
Tannettine. Wenn du im Prunk bescheidenbleiben — dem Schmeichler festen Sinn — demZauber der Sinnlichkeit Selbstherrschaft — demUnglück Gleichmuts) — entgegen setzen kannst;wenn Haustugenden dir heilig find und bleiben,dann wirst du wenig leiden. (Sie winkt sanft iu dieFern» — inan Hort das Ftötensvlo aus dem siebentenAuftritt Wie es vorüber ist , umarmt sie Kassuenda.)Scy wahr — so bist du glücklich (Sieverschwin-det. Dou der entgegen gesetzten Seite erscheint Luaffan.)
Neunter Auftritt.
Luaffan. Kaffuenda.
Luaffan. Du hast mich gerufen, Tannettine— ich folge, und du fliehest! Ich leide und dufliehest! (Er steht ihr wehmiirhig nach.)
Haffuenda (ist iudeß iurückgetreten.)
Luaffan (gebt näher vor.) Im Dunkel des Hay-nes ist treuer Liebe Hciligthum, und diese Fel-en kennen nicht die Künste des HarcmS. Hierwill ich suchen, was mein Herz bedarf, und wennich es nicht finde — darum trauern Das We-hen der Gesträuche klagt mit mir. (Ec will sich se-tzen , indem erblickt ec Kossiienden, und bleibt vetroffmHehtn.) Wer mag ste scyn ? — (Alles dieß für sich.)