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[Dominicale] (1721)
Entstehung
Seite
139
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M X W

Am Ersten Zonntag in der Masten.

Oic, ut I2pi6e8 j/ii pane8 iiant. ^l3ttk.4»

Sprich/ daß diese Stein Brod werden.

Der Satan bestreiket uns mit dem Fraaß / damit er uns um dieSeeligkeit dringe: (Lhcistus reitzet uns zur Fasten an/ aufsaßwir fertig werden / nachdem wir den Teusfel über-wunden haben.

ick Ich werde aus dem heutigen lasse / und also du wie ein schwerer SteinEvangelio veranlasst/zu reden hinunter in die Höll fallest. Förchtedich/von einem Ouell zweyer Mach- O Mensch! wann der böse Feind anfanget* tigen / nemlich Christus unsers mit seinen Versuchungen dich m bestrei-Heylands und des höllischen Satans; der ten / dann zu besorgen ists / er überwindeOrt darzu ist benennt die Wüste / ein ein- dich / und bessere deine Secl in den ewigensamcs Ort/ wo keine Hülffvon den Freun- Todt. Aber nein ! förchte dich nur nichtden zu hoffen ist; Die Waffen des Sarans zu sehr / verliere die Hoffnung des Siegsseynd Hoffarr / Lhrgery und Fcuaß: gegen deinem höllischenFeind noch nicht!die Waffen Christi seynd das cNcbcrr/ das Ehe sich vor Zeiten die alte Heyden inFasten / und die Zeugnuß der Heil. einenStreiteinlieffen/ setztensie eine Lan-Gchttffr; diese beyde vi^llsncen haben tzenaufeineSaul/welche zuRomvor demden ersten/ andern und dritten Gang schon Tempel der Kriegs- Göttin LellonX stun-gethan/ aber Christus ist des SatansMei- de / zur Bezeugnuß / daß sie den Sieg vonster/ hat ihn dreymal überwunden/ und den ibrem Feind hofften / nicht zwar aus eige-Sieg darvon getragen. Dannoch will neu Kräfften / sondern durch Beyhülft ge-der rachgierige Lucifer noch nicht Ruhe meldter Göttin. Du aber / O Christen-und Frieden haben / dann weil er unserem Mensch / setze deine Hoffnung und Ver-Oberhaupt Christo JEsu nichts hat abge- trauen aufdeinen wahren GOttChristum/Wonnen/will er dessen Glieder angreiffen/ deinen Erlöser / welcher durch seine heu-ihnen die Seelen und Seligkeiten abstrei- tige v,<Ior-ie unsern Sieg verdienet hat /ren; da erschrecken wir billich ab einem so wann er dir beystehet / so hast du unfehl-mächtigen/grausamen Feind/von deme der bar die ViLkorl« über den höllischen FeindH. lob. c. i/,. bezeugt: Lommingns midi zu hoffen / von dessen Gnad der H. ksul.intl emuirconrra me clenribus tui8: blotkis k.vm. 5. also redet : In gus lk3MU8 8eme»8 cei-ribilit>u8 oculk me inruiru8cli: AlorigmurinsyeAlorireüliorumvei.Da-Mein wldersäger har mir gedrauer / rinnen wir stehen / und rühmen unsund die Zahn über mich zusamm gebis- der Hdfsnung der Herrlichkeit derjen : Mern Feind har mrch mir er- Rinder GOrces / als wollte er sagen:schrecklichen Augen angestken. Die Gnad GOttes befreyer uns von der

Dahero förchte dich^mein Mensch / Sund / und machet uns zu Kinder Got-wann der Satan deine Gedancken über res / daß wir Hoffnung haben / die vat-sich nach der Höbe führet / so daß du aus terliche himlische Güter zu erben / und alsoEhrgeitz nach hohen Ehren trachtest / dann den Sieg darvon zu tragen / dabero hof-zu besorgen ists / er siürtze dich herunter in fe auf die Hülst Christi JEsu. Der ley-dasäusserste Verderben. Förchtedich/ dige cL-atan wird zwar erstlich mit dem

w arm er dir denTempeb dieKi.'chen und die Fraast dich bestreiken / und dardurch su-Aüdachten unter die Fuß leget / dann zu be- chcn / dich um deine Seeligkeit zu brin-sorgen ists / daß er dich zur Abgötterey gen / aber Christus wird dir bekffen/daßbringe / daß du vor ihm niederfallest / ihme du ihn mit der Fasten überwindest / u nddurch die Sund mehr Ehr und Gehorsam selig werdest : welche beyde Theil icherweisest/ als dem wahren GOtt. Förck- yeut erweisen will zum Trost deiner selb-te dich / wann du das Brod der Wollü- sien / deme die Fasten so hart ankommt,sie» von ihm bekommest/ dann er sucht dar- Du aber/O Christe JEsu / stehe auch nurdurch dein Hertz zu einem Stein zu ma- bey / daß ich meine Zuhörer zu dem Streitehe«/ daß es sich zur Büß nicht erweichen wohl ermunteren könnezu deiner Ehr.

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