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[Dominicale] (1721)
Entstehung
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138
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Am Sonntag ()u!nHU3Zelim3

inri-insecus, psccanäo , spricht LIuZo jenige/ der ein freywillige Todsünd bege^Lsrci. in c. I). ^oan. Die Juden haben het/ dardurch verlange / so viel an ihm ist/chm nur äujserliche Gchmeryeii ge, seinemErlöser zu erneureu die blutige Angstmachr / da sie ihn dem Leib nach gee auf dem Oelberg / die Geißlung an dercreuyiget haben / wir aber machen Saul / die Crönung mit Dörnern/ dieund haben ihm gemacht innerlich« Verspottung von Hersde/ dre ungerechteSchmertzenderSeeleund desGersts/ Urtheil Pilari / die schmertzliche Creutzi-durch unser sündigen. gung auf dem Calvari - Berg / da kan ich

Aber höre jetzt du sündiger Mensch ! nicht änderst als aufschreien: O gerechterJetzt fragt dich JEsus / wie dort den GOtt! vermehre die Höll / und an stattDiener in dem Hauß des Hohenpriesters einer erschaffe taufend / dann ein einige ob-knnas, gu>6 me csecüs? losn. l8. Mae wohl ewig brennende Höll ist nicht genug/schlägst du mich ? vielleicht darum / die- ein so grosse Gottlosigkeit zu straffen; denweil ich dich / da du nichts wärest / er- wahren G Otr todten und vernichten wol-schaffen hab ? vielleicht darum / dieweil lenz dieses verdienet mehr als eine Höll.

,ch dich / da du nun etwas wärest / habe O sündige Menschen ! so fasset dannerhalten ? vielleicht darum / dieweil ich alle den vesten Schluß / den einstens derdich / da du verlohren / und in fremde fromme David gefaßt hatte; ehe er KönigHand verkaufst wärest / wiederum erlö- worden/ da hatte er einen grossen Feind anfet und erkaufst hab ? etwann deßwegen/ dem König Saul / nichts defroweniger /weil ich dich viel hundertmal / nachdem obwolen ihme der Saul also in seine Handdu schon erlöst wärest von mir / aber we- gerathen wäre / daß er ihme das Leben undgen begangenen neuen Sünden bey mir zugleich auch das Reich hatte nehmen kön-in Ungnad wärest gerathen / wiederum nen/ da hat er es doch nicht thun mögen/zu Gnaden habe angenommen ? etwann sondern denen/die ihn darzu haben ange-darum / daß ich dir eben so viel Kenn- reitzet/ geantwortet: blonexrenUamund Merkzeichen meiner zu dir kragen- num msam in Oominum meum , guiaden Liebe gegeben habe / so viel Mmu- Lbriliug vomini eli. Leg. 24. Ichten in der Zeit / und so viel Augenblick will meine Hand mckc an meinenin deinem Leben seynd vorbey gangen ? HErrn legen / dann er ist der Gesalb-guici meceeäis? wasschlagltdumick? redesHErrn.warum beleydigest du mich nicht allein / Also /t. ä. Wann in der Fastnacht 0-soüdern schlag/st mich noch darzu / geiß- der auch sonsien ein Gelegenheit sich ereig-lest mich / cronest mich / creutzigest und net tödklich zu sündigen / wann euch ande-tödtest mich so viel an dir ist ? Mein wa- re darzu anreißen / so sprechet ihr:rum? Ach! aus keiner anderen Ursach excenä^m Lcc. JEsus ist mein bestergeschiehet solches / als weil du / O sündi- Freund / mein HErr und gesalbter König/ger Mensch hoher achtest deine Wollü- Christus mein grösser Wohlthäter / densten / die Sund / den Teuffel / als Gott will ich nimmer so schwehrlich beleydigen /deinen Erlöser / deßhalben beleydigest du nicht mehr sittlicher Weiß zu dem Tod su-

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Lieb,.. ^ . elleicht haben sie cken zu ihme/ihNe zu umfangen/ihne un-schön öffters gedacht / wie es doch mög- znbeten in dem hochheiligsten Sacramentlich seye / daß ein unendliche Barmher- deß Altars / ihne zu bitten um Verzeyhungtzigkeit und Gute ein eintzige Todsund / meinerund anderer Sünden / daß er unseinen emtzigen freywillig zugelassenen un- allen gnädig und barmhertzig wolle seyn/keuschen Gedanckenstraffenkonnennkdem hier zeitlich / und dort ewig /

ewigen Feuer / aber jetzt / da wir alle er- AMEN»

kennen nach unserem Glauben / daß der-

diesen/

chen / sondern meine Hand will ich ausftre-

Am