Bemeldtes richtige Verhältniß hangt theils vonder Geschicklichkcit, und Beurtheilungskraft, mitwelchen die Nation ihre Arbeiten überhaupt anwen-det, theils von der Proportion zwischen der Anzahlderjenigen Personen ab, die mit nützlicher Arbeit be-schäftiget sind, gegen jene, so minder nützlichen -oder unnützen Beschäftigungen obliegen, oder gardem Müßiggänge dieser Quelle der größten Lasterstöhnen.
Belobte glückliche Vcrtheilung der Arbeitenkann aber nicht wohl von starten gehn, wenn es demStaate an Menschen gebricht, wenn die vorhande-nen Menschen keine zweckmäsige Erziehung erhalten,wenn die Städte im Lande nicht gut vertheilet sind,wenn die Kommcrzien nicht beschützet werden, oderauch wenn der Regent die Summen der Gebrechenauf einmal vernichten folglich nicht gradweise ge-hen und sein Kapital jenen Gegenständen widmenw ll, welche allen Einwohnern das größce Einkom-men zu verschaffen, das vorzüglichste Geschick haben.
Man pflegt die Bedürfnisse der Menschen indrey Klassen zubringen: alles, was uns fehlt, umzu seyn, gehört zu den Bedürfnissen erster Ordnung;jene Dinge, welche uns mangeln, um ohne Unbe-quemlichkeit zu seyn , gehören zur zwoten Klaffe;alles, was uns fehlt, um zärtlich zu leben, und es
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