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> Dennoch hatte sie von dem Schicksale viel
i zu ertragen. Kaum zehn Jahr alt verfolgte
^ ihre Eltern ein schweres Unglück nach dem an-
" der», sie kam in die unglücklichste Lage und
r mußte zu der Gnade einer Tante ihre Zuflucht
e nehmen. Fräulein von Ormond war das
Muster eines strengen Frauenzimmers bei Be-urtheilung andrer Menschen, sie selbst folgtegern ihren natürlichen Neigungen, und wußtesich manches zu Gute zu halten. — Bei ihrsah der Graf von Ferval zuerst seine künftigeGattin, er sah und — liebte sie. Wasy- war nun nöthiger, als sich einen Zutritt
z bei ihrer Erzieherin zu verschaffen? Weit cnt-
- fernt, sich von den damit verknüpften Schwü-
, rigkeiten abhalten zu lassen, belehrte er sich ge-
n nau von dem Character der Ormond. Am
, ersten meinte er seinen Zweck zu erreichen,
^ wenn er eine Zuneigung für sie zu haben, sich
stellte und hatte sich nicht geirrt. — Seinem^ guten Aeußern dankte er den freien Zutritt im
^ Hause; nach dem Wunsche der Ormond und
^ ihrer Pflegetochter kam er nie zu oft, und
^ blieb nie zu lange. Endlich wurde der Ver-
liebte den Zwang einer Verstellung überdrüßiz,A z