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Über die beträchtlichen Vortheile, welche alle Nazionen des jetzigen Zeitalters aus der Kenntniß und historischen Untersuchung des Zustandes der Wissenschaften bei den Alten ziehen können
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Wenigstens stellte uns Afrika, als der von derschöpferischen Sonnenwärme am meisten durchglühte,Welttheil bis dahin die gröfste Menge sonderbarer undungeheurer Tliiere. JEx Africa semper aliquid monstri,sagten schon die Alten.

Eben lese ich, dafs Mungo Parke, einer der Reisen-den, den die vorhin genannte Gesellschaft nach Afrikageschickt, den Lauf des Niger mit Herodots Beschrei-bung davon durchaus übereinstimmend gefunden ha-ben soll. Ein neuer Beweis für des frühesten Alterthumsgenauere Kenntnifs von Afrika.

Gewinn für die Erklärung der Alten, Gewinn fürdie Wissenschaften, würde seyn ein Werk von der Handeines Mannes, der Pauws Scharfsinn mit Schneiders Ge-lehrsamkeit und Kritik, und mit Kästners Wissenschafts-hunde verbände, überschrieben:

Parallelen der alten und neuern Völker- Sitten- Thier-Pßanzen - und Kunst - Kunde.

In Rücksicht der klassischen Sprachkultur hätte ichnoch einen Wunsch auf dem Herzen: und dieser be-träfe :

,, Eine philosophisch-kritische Geschichte der Sprach -künde der Alten.

Denn offenbar waren die Alten hier weiter als wir:welches nicht nur aus dem vollkommnern Bau ihrerSprachen; sondern auch aus der ausserordentlichenSorgfalt, womit sie dieselben praktisch und theoretisch,bearbeiteten, hervorgeht.

Man lese nur die Werke der alten Kommentatoren,Grammatiker, Rhetoriker und Scholiasten! Man leseauch nur das, was Scaliger, Stephanus, Vossius, Peri-zonius, Sanctius u.a. in ihren gewiß nicht zu verachten-den Sammlungen dieser Art, darüber zusammenge-tragen, und man,wird erstaunt seyn, wieviel Feinhei*