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Über die beträchtlichen Vortheile, welche alle Nazionen des jetzigen Zeitalters aus der Kenntniß und historischen Untersuchung des Zustandes der Wissenschaften bei den Alten ziehen können
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einer Quelle fliefsen: und macht überhaupt über denZusammenhang mehrerer Seelen wirkurigen unter sich,und mit dem Körper, sehr tiefsinnige Bemerkungenund Erklärungen. Er und die Stoiker, nebst Platound Augustin, nehmen die Frage, ob es mehrere Theileder Seele giebt? das heifst hier auch, ob es mehr alseine Grundkraft giebt, in besondere Untersuchung,und zählen diese Theile auf verschiedene Art. Hierausläfst sich manches zur Aufhellung dieser Frage, undzur Entwickelung der Gründe auf beiden Seiten nochjetzt herausnehmen, so wie mehrere Erklärungen ein-zelner Seelenwirkungen noch jetzt weitere Anwendungauf ihren Zusammenhang gestatten. Diesen Betrachtun-gen verdankt ohne Zweifel Leibnitz feine genauere undzusammenhängendere Theorie über die Ableitung derSeelenkräfte aus einer Grundkraft, nach welcher unterden Neueren vor ihm keiner mit so hartnäckigem Be-mühen alles aus einem Princip abzuleiten, geforschthatte. Den Stoikern verdankte Descartes seine Bemü-hung, alle Leidenschaften aus einer einzigen herzulei-ten , als worin diese, nach dem was Cicero davon auf-behalten hat, sehr weit vorgerückt waren.

Eben so verdankte Leibnitz, in seiner Jugend einfleifsiger Leser, und sein ganzes Leben hindurch eingrofser Verehrer des Plato, dem Studium dieses Philo-sophen ohne Zweifel seine angebohrnen Ideen, nebstdem für ihrDaseyn gegebenen sehr gründlichen Beweise.Nachdem er dessen Vorstellung davon durch Wegwer-fung des Erwerbens mancher Kenntnifse in einem vori-gen Zustande, in welchem diese abstrackten Begriffevon uns seyen angeschaut worden, dahin berichtigethatte, dafs die abstrackten und allgemeinen Begriffeaus der Natur der Seele sich entwickeln, leitete er ausPlatos Erinnerung, seinen sehr scharfsinnigen Beweis

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