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wandten, als wir, und wenn sie gleich in einigenHauptstücken mit uns übereinkamen, doch in mehre,ren Nebenbestimmungen sich ganz von uns entfernten.So verstanden die Stoiker unter ihrer (pdVTClo-ici nichtblofs ein nach einer Empfindung zurückgebliebenes,und dieser ähnlich angenommenes Bild, sondern auchein leeres Traumbild, und nicht selten auch ein vonSensation begleitetes Bild,- mithin war ihnen Vorstel-lung ganz etwas anders als es uns ist. Wer dies mitunserm Begriffe vergleicht, kann nicht umhin, dieUeberlegung anzustellen, ob diese Stücke alle zur Vor-stellung gerechnet werden müssen? und so seinen Be-griff deutlicher Und schärfer zu machen. Die Altengeben ferner von den Seelenwirkungen mehrere un-ter sich fehr verschiedene Definitionen; die Stoikerz. B. erklären manches anders als diePeripatetiker; diesemit einander verglichen, und mit Rücksicht auf dieDefinitionen der Neuern untersucht, geben manchenAnlafs zu richtigem Analysen und schärferen Bestim-mungen der Begriffe.
Ein grofser und bei weitem der wichtigere Theilder Seelenlehre, um dessentwillen sie eigentlich philo-sophische Wissenschaft, ohne den sie nichts als eineRhapsodie von Erfahrungen ist, wozu sie neuerdingsscheint gemacht werden zu wollen, beschäftigt sich mitder Untersuchung, vyie fern die mancherlei Seelen-kräfte und Seelenwirkungen untereinander Zusammen-hängen, sich aus einander, und vielleicht gar zuletztaus einer einzigen Grundkraft herleiten lassen. Auchhierin haben die Griechen und Römer .manches nichtunerhebliche geleistet; Aristoteles erklärt das Gedächt-nifis nebst andern ähnlichen Seelenverrichtungen fürabhängig von der Einbildungskraft, er frägt mehrma-len, ob Verstand, oder Denkkraft und Empfindung aus