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Mädchens abstattete, und zugleich von Ihnendasjenige Hülfsmittel verlangte, wodurch Sieschon so viele Unglückliche von ihrem Elende be- W'freyet haben. Sie waren so gütig, mir dieses tfc » 1 ® 1schätzbare Mittel zu übersenden: und da Siemich ersuchten, Ihnen den Ausgang des Ge- pybrauchs zu melden; so nehme ich mir die Frey- jui ■•ad)
heit, Ihnen hievon Nachriärt zu geben. Sie Dli»
wissen, meine Tochter litte an diesem Uebel seitihrem zehnten Jahre. Ich consulirte unsere hie- 'sigen angesehensten Aerzte, schrieb auch deshalban verschiedene auswärtige Aerzte: allein kei-ner gab mir den Trost, den ich Gott Lob! durch w:
Ihnen erhalten habe. Meine Tochter hat die ist
Medizin fünf Wochen lang mit aller Genauig- ^keit gebraucht, und obschon ihr der widrige Ge-schmack anfänglich sehr unangenehm war, soempfand sie doch solche Wirkungen, daß dasSprüchwort: Ce qui est amer au boucheest doux au coeur, ihr zur Continuirung desMittels anspornte. Nach vierwöchenllichcmGebrauch war sie schon im Stande, einige ,
• Stunden in Gesellschaft zuzubringen, ohne et- ;
was von der Fallendensücht zu empfinden: und :
ilt. der fünften Woche verliessen sie die Anfallegänzlich, nachdcni sie vier Jahre fast einen um f
den andern Tag davon heimgesucht worden. c
Sie ist jetzt die Munterkeit silbst, und wünschtnichts mehr, als ihrem Erretter mündlich den-jenigen Dank abstatten zu können, welchen sie -^i)ncü schuldig zu seyn mit dem ganzen Herzeneuijiehet. Machen Sie diesen guten Ausgang
der