selbst mit der Epilepsie höchst behaftet/ und wur-de durch diese Wurzel geheilt. Viele Aerzte er«weisen durch ihre Beobachtungen, daß sie brymanchen Patienten geholfen; andere wiederumbehaupten, das Pulver zu zwey Quenten gege-ben zu haben, und der Patient wäre fallsüchtiggeblieben. Dieses Mittel hat einen höchst wi-drigen Geruch und Geschniack, und daherv Vie-len nicht beyzubringen. Nach diesen folgen dieEichenwistel, die Pommeranzenblätker, das Dtp«pclsche Oel, die von dem holländischen Schusteranempfohlen Zinckblumen, die auch der Pro-fessor Gaubius sehr empfiehlt. Die Belladon-na ist in neuem Zeiten von verschiedenen ange-priesen, allein sie muß ihrer Ästigen und höchstnarkotischen Eigenschaft halber, mit vieler Vor-sicht gegeben werden.
Man setzt die Ursachen der Fallendensuchtentweder im Gehirne oder ausserhalb desselben.Im erstern Fall wird dieselbe idiovhatisch, imzweyten aber symptomatisch genannt. Ist derSitz im Gehirne selbst, so sind gewisse Körperda, die da reizen, und auf dieseArt diese Krank-best hervorbringen. So können z. E. Knochen-splitter, allerhand Auswüchse, Ansammlungenvoll Wasser tu den Gehirnhöhlen die Ursachehievon seyn. Zuweilen beqicbt sich eine gewisseSchärfe nach diesem Theil, und bringt durchihren Reiz dieses Uebel hervor. Zn sehr vielenund fast in den nreisien Fällen liegt der-Gruuddieser Krankheit im Utrterleibe, wo Anhäufungen,gllerhand Uureinigkeiten, verdorbene Galle und
Wür-