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Die Stimme Des gerechten Bluts Abels, Auß Genes. IV. vers 9,10,11 Oder Christliche Leich-predigt, Uber den, dem Leibe nach zwar betrübteb, doch, der Seelen nach, seligen Hinscheid, Deß Edlen und Züchtigen Jünglings, Herrn Hans-Conrad Zieglers, von Schaffhausen : Alß selbiger den 27. Februarii 1707 ... Durch unglückliche Entleibung ... seinen Geist aufffgeben müssen ...
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Leich - predigt.

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Her!. Schrifft/die Betrachtung fürnemlich allgewaltig -undallweiser göttlicher Fürschung; nach deren / nichtsungefehr in dieser Welt geschrht / sondern nohtwendigcrweise / von feiten Gottes / was geschrht/ geschehen muß ;so / daß alle traurige Begebenheiten / nach allen ihrenUmbständcn / von Gott / von Ewigkeit her schon be-schlossen / und in der Zeit/ dergestatten von deme ll-rigieretwerdcn/daß sich/solcher göttlicherFürsehung/kein Menschentziehen kan. Mit dem Vorbehalt doch / daß man indes-sen die Mittel / keines wcgs außschliesse/ so zu Ablehnungallerhand Unglück dienirch sind. Dann werken wir s priori, ehe und bevor nämlich / ein solcher trauriger eslus sichbegibt / von göttlicher Verhängnuß und Rahtschlußnichts wissen / sondern solches erst erfahren / a polierlon,ex evenru, auß dem Außgang/ wann nämlich ein solchesUnglück uns/ oder die Unscrigen überfallt; als wurde sichja gröblich der Mensch versündigen / wann er/ zu seinerErrettung/ solche Mittel verachten/ und hmdansetzm; hie-mit/in das Blinde hin/ göttlicher Fürsehung / alle Sachanheim stellen wölke; dann das wurde heisten/ sich selber/muhtwilliger weise/in Gefahr setzen/und an seinem Todund Unglück schuld tragen ^zugleich in die Fußstapffentrekten der alten Sroicorum, die gleichfahts / nach Aussageiniger Gelehrten / mit Verachtung aller Mittlcn / alleZufähs/der blinden Verhängnuß zugeschrieben; ja Gottselber dieser blinden Verhängnuß / undcrworffen. DieScoici haben Gott selber/an die^ohtwcndigkeit der Din-gen gebunden; da sie doch die Nohtwendigkcit derselben/hätten an Gott/ an seinen Rahtschluß / und allgewaltigeFürseh-und Regierung binden/und glauben sollen: Gotthabe eines jeden Menschen Geburt und Tods/ Zeit undStunde;ungleichem die weiß und manmer seines Tods/wie nämlich / und auff was weiß und gestalte / ein jede;Mensch sterben solle / beschlossen und bestimmetdcrgestalte/daß er mehr ehendrr/auch nicht spähter;inglcrchem

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Den Trostin allL trau-rigen Bege-benheiten /entlehnenwir / vonGottesFür,lehmig.

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