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Christliche
geschehen / wo die Wehemüttern nicht frömmer gewe-sen wären/ als der König selber; und es Gott insonder-heit nicht verhinderet hätte; doch war er/für Gott/als einTodschläger gehalten/weilen er diß zu thun willens war/und deßhalbc auch allbereit Bcfthl ertheilt hatte. EinTovschläger war/ so viel an rhme gewesen / Esau/aleder mit denen Gedanckcn umbgangen/ seinen Bruder zuerlegen; wurde auch vielleicht geschehen seyn / haue ihnGott nicht durch seine Mutter Rebecca wunderlich undgnädiglich erhalten. Ein Todschlagcr war Kömg Sankan D-wid/deme eröfsicrs nach scmcm Leben gestanden/und selbigen zu spiffen gcsmnet war; rnsonderhert aber anden Priestern des Herrn/ die er durch den gottlosen voeg,ungerechter weift/ har erschlagen lassen. Au Lisj» Ai-ten/muß viel unschrrldrgeö Biut vergossen worden seyn/Massen der Prophet solches denen Richreren in Israelernstlich vorgehalten hat: Wie gehees zu / daß diefromme Scadt z«rf)urcn worden ist ^ Sie warvoll Ruches / Gcrechcigkeik wohncce darinnen/nun aber Mörder. Zeigt deßwegen auch ihnen/ inGottes Namen an/all ihr äusserlicher Gottesdienst scyechm zuwider; so wolle er sie auch nicht erhören in ihremGebätt/wann sie schon zu ihm ruffen: wann ihr schonewcre k)ände außbretree / verberge ich doch meineLugen für euch; und ob ihr fchon viel bäcree höreich euch doch nicht / dann euerc f)ände find voll.Blues. Zu Ezcchiets Zeiten muß es nicht besser gegangenseyn/dann er klagt: Das Land ftye voll Blutschuldden / und die Grade Jerusalem voll Frevels.Solch ein Todschläger istgcwrftn König Ioas/da er zu-gelassen/daß man A.tchariam den Pcoptzeecn/ den SohnIoPda des Priesters / unschuldiger weise erwürgt hatte;welche Sünde auch so groß war / und Gott dem HErrn
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